Ägypten und die österreichische Wehrpflicht

Wenn an ein und demselben Tag, nämlich am 31. Jänner 2011, die Armeeführung Ägyptens erklärt, sie werde nicht auf die Bevölkerung schießen, deren Forderungen im übrigen legitim seien, und fast gleichzeitig ein Nor. Darabos, Manipulator und Ex-Verteidigungsminister in spe, mit grimmigem Blick in eine ORF-Kamera japst, er wolle „die notwendigen Reformen im Bundesheer entschlossen vorantreiben“, d.h. nicht nur verkennt, dass er schon bald bestenfalls auf Jagdgesellschaften den Treiber wird machen können, sondern damit auch noch die Abschaffung der Wehrpflicht meint, so sollte uns das zu denken geben.

Vermutlich tut es ja dem Diktator Mubarak gerade sehr leid, dass die ägyptische Armee zu großen Teilen aus Wehrpflichtigen, also Menschen aus dem Volk besteht (drei Jahre Wehrdienstverpflichtung!), denn ein Berufsheer hätte seinen Diktator wohl kaum so schnell fallengelassen.

An den Reaktionen der Europäischen Länder ebenso wie der EU selbst kann man unschwer erkennen, dass die Regierungen bei uns wie anderswo in der Welt ihre angsterfüllten Blicke auf die Volkserhebungen in Tunesien, Ägypten und zahlreichen weiteren Ländern richten und zu ahnen beginnen, dass die von einer französischen Autorengruppe namens „Unsichtbares Komitee“ („Regieren ist ja nichts anderes als der Versuch, mit Hilfe von Tricks und Täuschungen den Zeitpunkt hinauszuschieben, an dem man von den Regierten gehängt wird“)* angekündigte Rebellion der Völker auch in den „westlichen Demokratien“ nur eine Frage der Zeit ist m. a. W. dass sie die Verteidigung ihrer Pfründen gegen ein in Bewegung kommendes Volk mehr oder weniger bald bitter nötig haben werden. Und in Österreich, wo das Bundesheer laut Verfassung auch im Inneren eingesetzt werden darf, würden halt im Fall des Falles Rekruten nicht so bereitwillig auf ihre Brüder und Schwestern auf der Straße schießen wie ein korruptes Berufsheer.

Damit will ich keineswegs Darabos persönlich vorwerfen, er betreibe diese „Reform“ bewusst oder gar im Wissen um ihre wahren Ziele, nein, dieser Fußballexperte macht eher instinktiv nach, was sein Deutscher Homolog Karl-Theodor zu Guttenberg vorexerziert: Den Umbau der Armee zu einer Reservepolizeitruppe, die, den Regierungen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, gegebenenfalls bedenkenlos Gewalt gegen das eigene Volk anzuwenden bereit ist.

Leider muss man davon ausgehen, dass diese Pläne nach der Ablöse des Hofnarren bei den Koalitionsparteien „außer Streit stehen“ und also knallhart durchgezogen werden, wenn wir es ihnen erlauben!

Berndt Martin

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Jüngste Forderungen der alpinen Rebellen

Die Autokraten des Mittelmaßes, Ben-Ali Pfaumann und Leder-Hosni Pröll, müssen weg!

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Betrachtungen

* Unsichtbares Komitee: Der kommende Aufstand, Edition Nautilus, 2010

 

Wo die Unschuldsvermutung lacht: Grasser bleibt Grasser – doch wer sind die Grasserer?

Dass die Sumpfblüten der Korruption in unserem schönen Land gar prächtig gedeihen, ist dem gelernten Österreicher seit Jahrzehnten bekannt und wird auch von Transparency International mit unschöner Regelmäßigkeit bestätigt. In Zeiten grassierender Grasserei sehnt man sich allerdings förmlich zurück nach den längst vergangenen Zeiten, in denen die „Partei der Anständigen und Tüchtigen“ schon in der Folge bescheidener Rosenstingeleien zur Partei der Abgängigen und Flüchtigen wurde, obgleich sich jener Herr mit einem Unterschleif von wenigen hunderttausend Schilling begnügt hatte.

Rund um den unschuldigsten Finanzminister aller Zeiten dagegen, rund um den feinen Herren mit einem ganzen Kleiderschrank voller supertransparenter weißer Westen, geht es um andere Summen, und es sind andere Kaliber am Werk: Tankstellenpächter, die rund um den BUWOG-Verkauf Millionen einstreifen und, nach dem Vorbild des unglaublich unschuldigen Finanzministers, „vergessen“, dafür Steuern zu entrichten; „Lobbyisten“ wie Bensdorp-Bredouilly, die im Auftrag eines englischen Waffenherstellers so intensiv keinerlei Schmiergelder verteilen, dass die BAE schlussendlich gewaltige Summen bezahlen muss, um ein in Großbritannien anhängiges Strafverfahren niederzuschlagen (und die heimischen diesbezüglichen Ermittlungen, so war jüngst dem Standard zu entnehmen, „stocken“ jetzt leider!); ein Eisenhower-Schwiegersohn, der von der Gewerkschaftsbank BAWAG 500 Millionen Euro erhält, für die es bedauerlicherweise keinen Beleg gibt; eine Finanz, die recht genau über „Unregelmäßigkeiten“ bei der Vermögensberatung AvW Bescheid wusste, sich aber jegliche weitere Untersuchung per Weisung verbat – die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Aber mit einer solchen Endlosliste wäre noch gar nichts getan, denn das eigentlich Entsetzliche sind ja die gerichtlichen „Aufarbeitungen“ all dieser Durchstechereien, bei denen man weniger das Gefühl hat, die Verfahren würden der lückenlosen Aufklärung dienen, als vielmehr der endgültigen Vertuschung dessen, was wirklich geschehen ist: Eine Frau Baldrian-Ortner, die den BAWAG-Prozess so kurz hielt, dass er schon beendet war, ehe man darangehen hätte können, herauszufinden, wohin das ganze schöne Geld geflossen war, wurde für dieses, wie sich später herausstellen sollte, juristisch nicht haltbare Verfahren, also für die mangelhafte Beherrschung ihres Handwerks, sogar mit dem Posten der Justizministerin belohnt.

Ein ganz ähnliches Spiel nun auch bei der AVW: Der Herr Vermögensberater hatte vor seinem „überraschenden“ Geständnis von 37 Millionen Euro gesprochen, die irgendwohin überwiesen worden seien, nur wisse er leider nicht mehr, an wen. Es fällt schwer, etwas anderes zu vermuten, als dass diese 37 Millionen einen Notgroschen für die Zeit nach dem Gefängnisaufenthalt darstellen (wenn man davon ausgeht, dass Auer-Welsbach vielleicht sechs von seinen acht ausgefassten Jahren tatsächlich absitzen muß, entspricht das immerhin einem arbeitslosen Einkommen von fast 17.000,– Euro pro Tag!) und dass man dem Großbetrüger nahegelegt hat, mit einem Geständnis den Abschluss des Verfahrens zu ermöglichen, sodass man einmal mehr der Verlegenheit entrinnt, sich näher damit befassen zu müssen, wohin denn die in dieser Causa insgesamt etwa 450 verschwundenen Millionen wirklich geflossen sind – das könnte nämlich böse Überraschungen geben. Die Grasserer (es handelt sich hierbei nicht um die Steigerungsstufe einer Föhnwelle, sondern um jene Gestalten, die sich in aller Unschuldsvermutung an einem kriminellen Korruptionssystem beteiligen) können sich also zurücklehnen und das Leben mit dem gestohlenen Geld genießen, ohne die geringste Angst, man könnte ihnen auf die Schliche kommen.

Überhaupt die heimische Justiz: Sogar Strafrechtsprozesse scheinen ja bisweilen eher der Vertuschung zu dienen als der Aufklärung: während man ein paar Tierschützer seit Monaten mit einem Prozess nach dem Mafia-Paragraphen quält, den man zuvor mit juristischen Winkelzügen nach Wiener Neustadt und damit zu einer braven, verlässlichen und folgsamen Richterin verlegen hatte können, war das Verfahren gegen den inzestuösen Kinderschänder Fritzl so schnell abgehandelt und das „Monster“ abgeurteilt, dass gar niemand die Frage nach der Rolle des Jugendamtes in dieser Sache stellen konnte. Aber ein österreichisches Amt, das so unbedarft agiert, dass es sich ohne weitere Nachfragen immer wieder Kinder unterjubeln lässt, die der Vater einer als abgängig gemeldeten Tochter vor seiner Haustür gefunden haben will, muss natürlich vor jeder Art von Nachforschungen geschützt werden – eine Krähe hackt der anderen, wie der Volksmund weiß, kein Auge aus!

 

Die Unschuldsvermutung gilt selbstverständlich für das gesamte österreichische Justizwesen und seine Mitarbeiter sowie für all die Grasserer mit derselben Vehemenz wie für Grasser selbst – und ganz besonders für Altbundeskanzler und Eurofighterkäufer Schüssel, auch wenn sie Brechreiz auslöst.

 

Zeit des Erwachens, Zeit des Zorns

Wann, wenn nicht jetzt, sollten die Dinge in Bewegung kommen, in Fluss geraten?

Einige Berufsgruppen, und zwar zuvorderst diejenigen, die auf unser aller Leben großen Einfluss haben, jene, die sich selber so gerne als Leistungsträgerinnen bezeichnen, auch wenn sie in Wirklichkeit natürlich nichts anderes als geld- und machtgeile Halunkinnen sind, haben in den letzten Jahren ihre hässliche Fratze offenbart: Die Banksterinnen, die sich ihre „Verantwortung“ zunächst mit goldenen Nasen haben bezahlen lassen, um dann, als sie die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrundes spekuliert hatten, unter Beihilfe so williger wie korrupter politischer Führerinnen auch noch weltweit die Steuertöpfe leerzuräumen; die Atomlobby, die einmal mehr gezeigt hat, dass ihr schnelle und hohe Profite alles, das Leben und die Gesundheit der Menschen aber nichts bedeuten; die Pfaffen, die – wenn auch nur unter heillosen Verrenkungen und naturgemäß erst nachdem ihre Untaten durch die Opfer öffentlich gemacht wurden – nicht mehr umhin können, ihre Verbrechen bis hin zur Kinderschändung mehr oder weniger offen zuzugeben; und nicht zu vergessen natürlich die Politiker, die in ihrer Strasserschen Ausprägung offenkundig gemacht haben, wie und wo sie ihre „Leistung“ zu Markte tragen, nämlich für schlappe 100.000 Euro (natürlich brutto für netto) pro Leistungsjahr.

Nun sollte man glauben, dass solche Leute unter diesen Umständen beschämt in sich gehen, durch Bescheidenheit glänzen und umstandslos zugeben sowie um Verzeihung dafür bitten, dass sie es verbockt haben oder wenigstens den Mund halten, doch nichts dergleichen geschieht, im Gegenteil: All diese weltverbrecherischen Figuren reißen ihre verlogenen Mäuler weiterhin schamlos auf und versuchen uns glauben zu machen, sie hätten an irgendetwas anderem Interesse als an ihrem eigenen Geldbeutel. Stellt es denn etwa nicht blanken Zynismus dar, wenn ein adiposoider Finanzminister, gleich nachdem er das Strasser-Video auf Youtube gesehen hat, unter dem Kruzifix in seinem Krankenhauszimmer draufkommt, dass jener untragbar sei, weil „Politiker im Interesse der Menschen“ tätig sein müssten?

Wäre es nicht höchst an der Zeit, darüber nachzudenken, wie man verhindern kann, dass diese rücksichtslosen Verbrecher und Mörder weiterhin unsere Welt zerstören, unser Leben stehlen und sie selber die einzigen sind, die aus dem Reichtum unserer Welt Vorteile ziehen?

Wachen wir nicht jetzt auf, empören wir uns nicht jetzt, kultivieren wir nicht jetzt unseren Zorn und fordern wir nicht jetzt unser Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, dann werden wir es nie mehr tun können – und wir werden Mitschuld daran tragen, dass ruchlose Verbrecher das Paradies zerstören, das die Welt doch sein müsste!

 

 

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Auf ein Wort, AllerwertesteR…

 

 

...Gab. Burgstaller, Hauptfrau im Lande Salzburg!

Nie wären wir auf die abwegige Idee gekommen, dass es, egal bei welchem Thema, zu irgendeinem Zeitpunkt irgendetwas bringen könnte, wenn Sie versuchen, darüber nachzudenken, was notwendig ist. Folgerichtig haben wir auch gleich wieder vergessen, von welchem Thema die Rede war, als Ihnen während der ZIB 22 vom 15. 11. 2011 dies aus Ihrem Oberstübchen und vor unsere Füße plumpste: “Ich glaube nicht, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist, darüber nachzudenken, was notwendig ist.”

Wir haben nur gedacht: Wie recht sie doch hat, die Burgstallerin!

Nachdenkliche Grüße sendet jedenfalls                                                             Øer Øurchschnitt

 

 

...Cla. Haider, Hauptwitwe!

Das, bruhaha, nein, das ist, bruhaha, zu viel… und nun, da wir unseren Lachanfall überwunden haben, bitten wir um ein Dementi, denn das, also nein, bruhaha, das können Sie nicht wirklich gesagt haben, Sie nicht, nämlich das, was uns das sonntägliche Käseblatt “Österreich” zum Frühstücksei auftischt, neinneinnein, bruhaha, ganz undenkbar: “Es gibt im Leben Umstände, da fallen Menschen aus der Kurve. Dagegen ist man oft machtlos.”

Sagen Sie doch selbst: Das hat Ihnen eine sensationsgeile Journalistin unterschoben, eine von denen, die für eine gute Pointe ihre Großmutter verkaufen würden!
Hofft jedenfalls und sagt’s Ihnen auch, zwar ohne Umstände, aber dennoch machtlos gegen das Bedürfnis, zu lachen

Øer Øurchschnitt

 

...Jos. Cap, dezimalsozikratischer Fekter-Fan!

Ihre Freude über die “Rot-Weiß-Rot-Card” sowie “Deutsch vor Zuwanderung” in allen Ehren, aber  vor Begeisterung über die jüngste Verschärfung der Einwanderungsbestimmungen durch dieInnenministerin Stahlhelm-Schmallipp förmlich Salti schlagen hätten Sie auch wieder nicht müssen,  Sie, der sich einst als “linker” Parteigenosse, ja gar als  weltoffener Politiker gerierten. Wann dürfen wir über Ihren Heiratsantrag an die Schotter-Mitzi berichten? Übrigens könnten Sie die Gelegenheit gleich nutzen und den Familiennamen Fekter annehmen, denn der Ihre klingt ja doch verdächtig tschechisch, sagt Ihnen auf gut Deutsch

Øer Øurchschnitt

… Nad. Bernhard, ORF-Sonderblondespondentin von der ägyptischen Revolution!

Das war ja ganz entzückend, wie sie am Abend des 28. Jänner 2011 Bericht erstatteten vom Volkaufstand in Ägypten, nämlich bei einen Direktbericht aus Ihrem Hotelzimmer, dessen Vorhänge Sie nicht einmal während Ihres Live-Einstieges in der ZIB 20 zu öffnen wagten – man konnte förmlich riechen, dass Ihr Tanga-Slip nicht mehr ganz sauber war, nachdem Ihnen ja “Hotelmitarbeiter und Sicherheitskräfte” davon abgeraten hatten , Ihr gemütliches Zimmer zu verlassen. Das ist genau die Art von Information, wie wir sie uns wünschen! Aber im Ernst, hier ein kleiner Tip von uns: Wenn man Sie nochmal in ein Krisengebiet schicken will, dann sperren Sie sich doch einfach zu Hause ein, ziehen Sie dort die Vorhänge zu und schalten Sie den Fernseher ein (Al Jazeera z. B. berichtet ständig Live), schreiben Sie ein bisschen ab von dem, was da so gesagt wird, und berichten Sie uns dann “direkt”. Sie ersparen sich ein paar Stunden Flug (gefährlich!) sowie ein volles Höschen. Noch lieber wäre es uns allerdings, Sie würden uns den Anblick fleischgewordener Inkompetenz ersparen, indem Sie in Zukunft was anderes machen als Journalismus,  irgendetwas, das Sie können, z. B. Blasen  an den Füßen Ihres Kollegen Kar. Al Gawhary, der sich den ganzen Freitag des Zorns lang zwischen Demonstranten auf den Straßen Kairos bewegt hat, behandeln. Eine gute Behandlung sowie eine jederzeit greifbare Leibschüssel wünscht Ihnen

Øer Øurchschnitt

… Nor. Darabos, Verteidigungsmini. und Rausschmeißer!

Im Zusammenhang mit dem Rauswurf Ihres Generalstabschefs wegen seiner Inanspruchnahme seines Grundrechtes auf Meinungsfreiheit bzw. wegen seiner Kritik an Ihren unausgegorenen Bundesheerreformplänen sowie Ihrem Wunsch nach Abschaffung  der Wehrpflicht (“Wann i, verstehst, wos z’ reden hätt, i schoffat ollas o”, meinte ja schon Jos. Weinheber) haben Sie uns in der ZIB 20 am 25. Jänner 2011 in dankenwerter Offenheit über Aufträge berichtet, wie sie wohl nur ein ausgesprochener Wirrkopf erteilen kann: “Entacher hat diesen Auftrag auch erfüllt, indem er mir diese Vorschläge gemacht hat und sich dann von seinen eigenen Vorschlägen distanziert hat.” Diesem heillosen Durcheinander in Ihrem Kopf entspricht dann zwar der Zustand in Ihrem Ministerium, aber dass ein derart cerebral herausgeforderter Minster in der Lage wäre, unser Land auch nur gegen eine Invasion von Stechmücken zu verteidigen, bezweifelt noch mehr als schon bisher

Øer Øurchschnitt

… Kar.-Hei.  “immer krasser Grasser!

Wie wir dem Wiener “Falter” entnehmen mussten, haben sie eine strategische Reserve von weiteren drei Millionen Unschuldsvermutungen in einem Liechtensteinischen Briefkasten gebunkert. Schön für Sie, aber abkaufen wird Ihnen den Scheiß vermutlich dann wohl doch kein Mensch, vermutet wenigstens unschuldig

Øer Øurchschnitt

… Nik. Berlakovic, Regierungsumpelstilzchen!

Weil Ihr Flugzeug aus Wien verspätet war und eine Pariser Botschaftsangestellte sich nicht in der Lage sah, die Anschlussmaschine für den reisenden Bundesminister mit Armeeeinsatz oder wenigstens Waffengewalt aufzuhalten, flog sie aus Ihrem geschätzten “Saustall” Pariser Botschaft sofort hochkant raus. Der Chef von  Botschaften und dergleichen Anstalten sind aber doch am Ende Sie, nicht? War dann etwa das Gezetere und Gebrüll, das Sie da öffentlich zum Besten gaben, in Wahrheit nichts weiter als das Grunzen des Oberebers bzw. des regierenden Saubären, Berlakovic? Oink oink:

Øer Øurchschnitt

… Karhei. Kopf, Stellvertreter eines Vize aus der ÖVP!

Als Ihr Zugang zu “ausgewogenem und fairem” Sparen auf dem Rücken der Ärmsten von Frau Glawischnig mit gutem Grund als “krank” bezeichnet wurde, waren die Synapsen im Kopf-Kopf so erregt, dass Sie Ihren Zwischenruf “Frau Glawischnig, dieser Zynismus geht mir jetzt aber langsam!” nicht nur unvollendet, sondern auch viel zu laut ausstießen und infolgedessen leider nicht mehr hören konnten, wie Dame Glawischnig auch noch nachstieß: “Ja, es ist abartig!”Und wieder waren Sie gemeint.

Was hätten wir nicht darum gegeben, zu erfahren, wohin Ihnen “dieser Zynismus” geht! Nerven? Sack? Eier? Arsch? Aber egal, Sie gehen uns jedenfalls wo vorbei:

Øer Øurchschnitt

… Jos. Cap, sozialistisch-nationaler Altrebell und Parteiführer!

Wie man ja weiß, haben Sie traditionell kaum Berührungsängste, was das “nationale Lager” betrifft. Und beim runden Tisch im ORF-Abendprogramm vom 30. November 2010 haben Sie einmal mehr eindrucksvoll vor Augen geführt, wie Sie mental knietief in nationalem Schlamm stecken: “Wenn wir alle (gemeint: die fünf Parlamentsparteiführerinnen, Anm. ØØ) ein gemeinsames Budget beschlossen hätten, das wäre eine nationale Aufgabe gewesen!” klagten Sie da kläglich.

Wenn schon national, dann Schulterschluss,  aber doch nicht nationale (Selbst)aufgabe, Cap!

Mit nationalem Schulterschuss

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… Jos. Pröll, Neffe Ihres Onkels!

Bei der ORF-Veranstaltung “Am Runden Tisch” waren Sie am 30. November 2919, am Abend nach Ihrer Budgetrede über das auf dem Rücken von Pensionisten, Pflegebedürftigen sowie generell zu Lasten von Familien, die z. B. ebensoviele Kinder haben wie Sie, jedoch über wesentliches geringeres Einkommen verfügen, ja mal wieder groß in Fahrt (engl.: fart) . Auf die Frage, ob Sie mit Ihren abstürzenden Umfragewerten gut leben könnten, quoll zum Beispiel nach ein höchst durchsichtigen Betrachtungen über das Schielen auf Umfragewerte sowie natürlich im Interesse unserer Kinder unumgänglichen unpopulären Maßnahmen das da aus Ihnen heraus: “Ich habe mich entschieden: Das Land geht vor die Partei.” Aber wenn es vor sie geht, dann steht ja das Land zwischen Ihnen und Ihrer Partei!

Und Sie haben sich im Lauf der nämlichen öffentlichen Gesprächs weiters noch zu einem persönlichen Geständnis hinreißen lassen: “Auch ich persönlich habe nicht alle Hoffnungen erfüllt.” Habe Sie selbst etwa noch Hoffnung? Ganz alleine? In sich selbst? Denn was hätten wir anderen denn bei Ihnen zu hoffen, wo das Land in Ihrem Kopf gerade vor die Partei und vor die Hunde geht? Ohne Hoffnung:

Øer Øurchschnitt

… Frau Ute Bock, hochverehrte Nothelferin für allerlei Gestrandete!

Im “Presse”-Interview vom 20. November 2010 haben Sie dankenswerterweise das Verhalten der zahlreichen den hiesigen öffentlichen Diskurs bestimmenden geistig gestrandeten “Politiker” und Cerebralwracks wie folgt gerügt: “Das Problem ist nicht Strache, sondern dass alle anderen es ihm nachmachen.” Für diese Wahrheit senden wir Ihnen unseren innigsten Dank, liebe Grüße und wünschen Ihnen und uns, dass Sie noch recht lange solche Dinge sagen und überhaupt das tun können, was Sie tun.

Es ist uns eine Freude, auch einmal etwas Nettes über eine Persönlichkeit des heimischen öffentlichen Lebens sagen zu können! Aus tiefstem Herzen:

Øer Øurchschnitt

… Eva Glawischnig, Grüne Hauptfrau!

“Weil wir mittlerweile eine genauso verlogene, korrupte, machtgeile und pfründengierige Partei geworden sind wie die anderen halt auch!” haben Sie am Samstag, den 13. November 2010 in einem morgendlichen Ö1-Journal natürlich nicht ehrlicherweise geantwortet auf die Frage, ob Ihnen denn schon klar sei, dass mit Ihrem erfolgreichen Vorzugsstimmensammler Ale. Van der Bellen ein Mann entgegen allerlei Wahlversprechungen nicht rangelassen wird und stattdessen eine Vaselinkuh o.s.ä. mit vermutlich etwa 1,5 Vorzugsstimmen in Wien an die Vizemacht gelangt, sondern ganz anders, nämlich so: Der Herr Professor Van der Bellen habe “zahlreiche Menschen eingewiesen, den Grünen ihre Stimme zu geben”. In welche Anstalt man sich durch ein Van der Bellensches Parere einweisen lassen muß und wie eine Behandlung aussieht, an deren Ende man den Grünen freiwillig die Stimme gibt, haben Sie dann natürlich wieder nicht verraten – aber das ist auch nicht weiter schlimm für uns: Es pflegt nämlich bei Einweisungsversuchen aller Art so schnell wie möglich das Weite zu suchen

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… Maria “Pontia Pilata” Fekter, Abschiebeministerin!

Im Gefolge der Heldentat eines Ihrer Sondereinsatzkommandos, welches, ausgestattet mit automatischen Gewehren und einem Rammbock, achtjährige Zwillingsmädchen dingfest zu machen vermochte, wuschen Sie neulich während der ZIB 20 mal wieder Ihre Hände in Unschuld (“Muß Gesetze vollziehen…”) und eröffneten ganz nebenbei mit den aufgeregt, wo nicht hysterisch herausgesprudelten Worten “Es gibt in Österreich kein Bleiberecht, auch wenn immer wieder versucht wird, das so darzustellen!” eine gänzlich neue Sichtweise auf das heimische Fremdenrecht.

Trotz Ihrer, Fekter, Eingriffe und Gesetzesänderungen gibt es aber hierzulande noch immer ein Bleiberecht, genaugenommen sogar mehrere Arten davon, selbst wenn eines, nämlich das “humanitäre Bleiberecht”, nicht zuletzt durch Ihr Zutun zu einem Gnadenrecht verkommen ist, welches Ihre Behörden nach Lust, Laune oder halt Schmiergeldzahlung willkürlich gewähren können, aber nicht etwa müssen, nur weil z. B. sämtliche dafür vorgesehenen Kriterien erfüllt sind.

Uns ist es jedenfalls schon lange nicht mehr egal, wenn uns während der Fernsehnachrichten Augen wie die eines im Packeis erfrorenen Haifisches anstarren, und es sieht weit und breit keine Innenministerin, die ihrem Amt intellektuell und charakterlich gewachsen wäre, auch wenn immer wieder versucht wird, das so darzustellen

Øer Øurchschnitt

… Falter, hochkulturelle und -intellektuelle Stadtzeitschrift für Wien!

In deiner Ausgabe 39/10 “rechnest” Du mit der laufenden Amtsperiode des alkoholgetränkten Wiener Bürgermeisters Häupl “ab” und lenkst dabei die Aufmerksamkeit unter anderem auf das Problem der Schulbildung auch für Kinder nichtdeutscher Muttersprache. Dabei “sollen nun”, wenn man Dir Glauben schenken will, “mangelnde Sprachdefizite durch das verpflichtende Vorschuljahr aufgehoben werden”.

Dass Deine “Abrechnung” auch schon Teile der Zukunft umfasst, ist schon für sich betrachtet ungewöhnlich genug, wird doch bekanntlich üblicherweise “am Schluss abgerechnet”. Ob es allerdings auch zukunftweisend ist, in Wiener Vorschulklassen Sprachdefizite in die Köpfe heimischer Kinder mit oder ohne Migrationshintergrund einzupflanzen und zu entwickeln, fragen Dich und sich Deine Deutschmeister von

Øer Øurchschnitt

… Michaela Kardeis, blonde Vizepolizeichefin von Wien!

Wir sind ja mittlerweile daran gewöhnt, dass diverse Ministerinnen nicht den Mut haben, sich selbst einem Live-Interview im Rahmen der ZIB 2 zu stellen, und folglich mehr oder weniger minderbegabte Unterläufel und -innen zur Beantwortung der Fragen von Armin Wolf et al. abstellen. Und so geschah es am 6. Oktober 2010, dass Sie in der Folge der Verhaftung zweier gemeingefährlicher achtjähriger Zwillingsmädchen durch schwer bewaffnete Spezialeinheiten in Vertretung Ihrer obersten Schotter-Mitzi Rede und Antwort stehen sollten. Dabei begnügten Sie sich nun aber nicht etwa damit, entsprechend Ihrem unmittelbar vorausgegangenen Briefing das ganze Bla-Bla von “Gesetzen, die zu vollziehen seien” etc. pp. herunterzusprudeln und so die menschliche Seite der Sache völlig zu negieren, nein, Sie mußten natürlich auch noch extemporieren, und das klang dann so: “Wir haben in der Polizeischule gelobt, die Gesetze zu verfolgen.” Oder so: “Illegalität sieht das österreichischen Parlament in beschlossenen Gesetzen vor.” Und so weiter. Wir dürfen Sie daher ersuchen, sich erst dann wieder öffentlich zu Wort zu melden, wenn das österreichische Parlament aufgehört hat, in beschlossenen Gesetzen hartnäckig Illegalität vorzusehen, und wenn Sie selbst die von Ihnen verfolgten Gesetze erwischt und dingfest gemacht haben. Ruhe! Reeeeechtsummm! Und abtreten!

Øer Øurchschnitt

… Hatze Strache, blauäugiger Ritter der Steinschleuder bzw. der Burenwurst!

“Weil ICH an euch glaube” schreiben Sie auf Ihren Wahlwerbeplakaten in Wien “Ich” mal wieder ganz groß und spendieren jedem, der mit der Steinschleuder “dem Mustafa ane aufibrennt”, “a Hasse” (ein Wort, das sich von “heiß” ableitet und nur dann mit doppeltem statt mit scharfem S geschrieben würde, wenn es von Hass käme, wie Sie natürlich zu glauben scheinen). Aber ganz abgesehen von Ihren Defiziten bei der Beherrschung der deutschen Sprache ebenso wie von Ihren anderen Defiziten werden wir Sie schon deshalb nicht wählen, weil wir IHNEN kein Wort glauben!

Øer Øurchschnitt

… Chr. Marek, ÖVP-Chefin in Wien und Expertin für Tiefpunkte des Niveaus!

“Das Niveau ist auf dem Tiefpunkt”, klagten Sie in Kurier-Interview am 26. September 2010 – nun ja, Sie dürften sich da unten ja ganz gut auskennen, ist doch der von Ihrer Partei unter Ihrem Konterfei plakatierte Slogan “Reden wir über Bildung, am besten auf Deutsch” in einer Region angesiedelt, die Geographinnen als Depression bezeichnen, und auch Ihr Versuch, hierzulande die Zwangsarbeit für arbeitsscheue Elemente mal wieder einzuführen, befindet sich auf dem unterirdischen Niveau der NSDAP. Aber wenn Sie sich in einer Depression befinden, müssen Sie uns weder mit Ihrem Geschwätz noch mit einem Porträtphoto öffentlich belästigen, sondern sollten uns in Ruhe lassen und eine Facharzt zu Rate ziehen, rät Ihnen und sendet Grüße vom Höhepunkt des Humors zum Tiefpunkt der politischen Moral

Øer Øurchschnitt

… Eva Glawischnig, grüne Schwester Oberin!

Sie wollen also, wie Sie in der ZIB 1 am 26. September 2010 unverblümt mitteilten, “zeigen, dass es nicht nur um Spaltung und Hetze geht, sondern auch darum, wie sich ein Land weiterentwickeln soll.” Dass Ihre Grünen so tun, als wäre der wichtigste gesellschaftliche Widerspruch jener zwischen Frauen und Männern (von Ihrer Behandlung des “Silberrückens” Voggenhuber bis zum hanebüchenen Versuch, die Beweislastumkehr bei Anzeigen von sexueller Belästigung durchzusetzen usw. usf.) und so tatsächlich zur Spaltung der Bevölkerung beitragen und eine Weiterentwicklung des Landes behindern, haben wir natürlich schon lange bemerkt; und wenn es nicht traurig wäre, dass hierzulande selbst “fortschrittliche” Politikerinnen derart unsinnige Statements von sich geben, hätte mit Ihnen direkt eine rechte Hetze

Øer Øurchschnitt

… Mar.-Lui. Nittel, Leiterin der Staatsanwaltschaft Wien!

Dass Sie anlässlich des jüngsten unverhohlenen Attacke einer hiesigen Staatsanwaltschaft auf die Pressefreiheit vom Justizministerium als Interview-Partnerin für die ZIB 22 ebenso wie als Diskutantin am “Runden Tisch” desselben Tages zum Thema Justiz und Redaktionsgeheimnis nominiert wurden und auch erschienen sind, obwohl Sie keine Ahnung hatten (“bin mit dem Fall nicht befasst”, “kommentiere ich nicht”…) – geschenkt; dass Sie dabei aussahen wie eine Illustration zu Rauscher-Serie “Justiz zum Fürchten” im Standard – das ist halt so; aber: “Das Verbotsgesetz ist ja auch eine Straftat!” – solche Sätze sollten Sie besser weder öffentlich noch sonstwo sagen, wenn Sie nicht die Staatsanwaltschaft angesichts derart ausufernder Inkompetenz noch mehr zum Gespött machen wollen, empfehlen Ihre kompetenten Spötter von

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… Jos. Pröll, ruraler Finanzminister, Witzekanzler und echter Scherzbold!

“Klar ist, dass vor der Politik ein Minus steht nach diesem Sommer. Die Glaubwürdigkeit ist angekratzt!” klagten Sie laut Kurier vom 29. August 2010. Sie sind zwar auch nach Ihrer Abmagerungskur noch mindestens ein doppeltes Minus, aber “angekratzt”, der war gut. Da bleibt dann nur noch eine Frage offen: Wessen bzw. überhaupt welche “Glaubwürdigkeit” soll da “angekratzt” sein? Ihre z. B. kann es keinesfalls sein, versichert Ihnen glaubwürdig

Øer Øurchschnitt

… Ö1-Journal-Redaktion!

Ein unerwartetes morgendliches Lächeln in unser Gesicht gezaubert habt Ihr uns ja schon mit der Meldung am 2. September 2010, in Laxenburg, also nahe Wien, m. a. W. in Österreich, werde heute eine Antikorruptionsakademie eröffnet, aber im Nachtjournal habt Ihr dann sogar noch eins draufgelegt und Euren Bericht über den Verlauf dieses Antikorruptionsevents mit folgenden Worten beginnen lassen: “Dreißig Minister” und zahlreiche weitere hochmögende Persönlichkeiten hätten sich im Herzen Wiens getroffen, “um in der Hofburg die Korruption zu bekämpfen.” Zwar wäre es uns klarer erschienen und daher naturgemäß noch lieber gewesen, “die Korruption in der Hofburg zu bekämpfen”, aber wir verstehen schon, dass geht ja nun wirklich nicht – aber jedenfalls Dank für diesen Gedanken am selben Tag, an dem ein gewisser Herr Grasser über neun Stunden dem Staatsanwalt einen Abriss österreichischer Unschuldsvermutungskorruptionsgeschichte vorsang und dabei aus dem Stegreif einmal mehr Konkrete Poesie schuf. Ebenfalls immer wieder gerne künstlerisch tätig:

Øer Øurchschnitt

… Markus Schindler, Lobbyist!

Als Sie am 12. August 2010 in der ZIB 2 Ihren “Beruf” mit den Worten charakterisierten: “Lobbying ist ganz sicher nichts Unanständiges, sondern ein professioneller Beruf!”, da glaubte Figuren wie Ihnen wieder einmal kein Wort

Øer Øurchschnitt

... Jörg Haider, letal durchgeknallter Landeshauptmann, wenn auch von Kärnten!

Die Verehrung als Volkheld und Sonne Kärntens, die Ihnen zu Lebzeiten und posthum seitens des lustigen Bergvolkes an der österreichischen Südflanke entegengebracht wurde und wird, war uns vollkommen unverständlich, bis wir erfuhren, dass Sie ja tatsächlich ein Wundertäter gewesen sein müssen. Drei der von Ihnen getätigten übernatürlichen Großtaten möchten wir an dieser Stelle hervorheben: Erstens die wundersame Geldvermehrung auf allerhand liechtensteinischen (und wer weiß auch sonstigen) Konten; zweitens die Verwandlung eines Josef Moser in einen Rechnungshofpräsidenten, und drittens die Schaffung eines “Landesprotokollchefs” aus dem Servierkörper eines kärntnerischen Casinos (so nennt man in Italien übrigens ein Bordell). Hut ab! sagt verwundert

Øer Øurchschnitt

… Josef Moser, Rechnungshofpräsident!

Ihr Dementi bezüglich des “Gerüchtes”, Sie seien einer von drei Zeichnungsberechtigten für die Millionenkonten Ihres Mentors, des letal durchgeknallten Saubermannes Jörg Haider, in Liechtenstein, wurde uns vor ein paar Tagen vom Ö1-Morgenjournal in unsere Schlafgemächer übertragen, und es klang nicht nur einigermaßen dement, sondern direkt kurzbeinig, nämlich so: “Ich bin nicht zeichnungsberechtigt, ich habe keine Unterschriftenprobe geleistet, und ich habe davon überhaupt nichts gewusst.” Denn wenn man von etwas gar nichts wüßte, dann bräuchte man sich ja über Zeichnungsberechtigung oder Unterschriftenproben auch keine Gedanken zu machen. Ihr panisches Geschwurbel jedoch hat uns in seiner unübersehbaren abgrundtiefen Ehrlichkeit zum Lachen gebracht und war auch Ihrer Glaubwürdigkeit jedenfalls nicht förderlich. Die Abstreiterei sollten Sie besser noch ein bisschen üben, raten Ihnen die langbeinigen Schönheiten von

Øer Øurchschnitt

… Fa. Vöslauer, Mineralwasser-Marktschreierin!

“Himbeer-Veilchen für den Weltfrieden!” – so bewerbt Ihr auf Großplakaten ein neue Geschmacksrichtung Eurer Wellness-Heuchelei-Produktreihe “Balance”, was ist da nur in Euch gefahren? Mango: Ja natürlich, Holunder: Ja vielleicht, Rosen: Abgelutscht, aber ja, Ingwer: von uns aus auch noch ja, aber: Ein Veilchen für den Weltfrieden: Also nein, ein klares nein. Mag nun Eure Werbeagentur bzw. -abteilung im Ausland sitzen und daher die volle Bedeutung des Wortes Veilchen nicht begreifen, oder aber dort sitzen üble Zyniker. So oder so: Wir haben zuerst kurz aufgelacht, dann aber über dieser von Euch Schmalzdichtern geschaffenen Ekelblüte völlig die Balance verloren und gute Lust verspürt, Euch ein Weltfriedensveilchen zu verpassen. Keine Ursache, Eure friedlichen Rosenkriegerinnen von

Øer Øurchschnitt

… Jos Pröll, Vizeführer mit Perspektiven!

Wie Sie da Milliarde um Millarde von unserem schönen Steuergeld aus dem Hut zaubern, weil Sie glauben, damit Ihre griechischen Kumpane, den Euro und sich selbst retten zu können, erregt weniger unsere Bewunderung als vielmehr unser konsolidiertes Misstrauen – und wenn Sie dann, wie z. B. am 10. Mai 2010 in der ZIB 22, auch noch offen erklären, diese Ihre ganze Rettung sei “notwendig, damit Ruhe einkehrt und der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen eine Perspektive zu bieten”, so ist das nicht nur äußerst holpriges (bzw. halt Ihr gewohntes rustikales) Deutsch, sondern erweckt in uns den Eindruck, dass Sie uns Arbeitern und Angestellten keine Perspektive zu bieten beabsichtigen, ja sich einen solchen Dreck um uns scheren, dass Sie uns nicht einmal erwähnen. Täuschen wir uns da vielleicht? Kann sich nicht vorstellen, würde aber schließlich Sie ja auch nur mit äußerstem Widerwillen in den Mund nehmen:

Øer Øurchschnitt

… Wer. Pfaumann, “Bundeskanzler”!

In der ZIB 22 am 10. Mai 2010 wollten Sie den Euro, die Weltwirtschaft u. dgl. retten mit Ihrer bewegenden Idee, “dass man Spekulationen verbietet”, und zwar insbesondere solche “gegen eine Währung”. Und obgleich die Vorstellung, das internationalen Großkapital ließe sich von Ihnen, Pfaumann, irgendetwas verbieten, eines gewissen Charmes nicht entbehrt, würden wir doch empfehlen, sich anläßlich der nächsten Bilderberger-Konferenz zuerst Mal anzuschauen, mit wem Sie es da zu tun haben (achten Sie dabei auch auf die dunkel gekleideten Herren etwas im Hintergrund!), bevor Sie womöglich noch auf so groteske Gedanken kommen wie Ihr gefüllter gefühlter Chef, dieser Neffe, der ja “den Griechen auf die Finger klopfen” will. Klopfen Sie bei der erwähnten Konferenz in Spanien (oder sind Sie etwa gar nicht eingeladen?) besser niemandem auf die Finger, und kein Wort über Ihr Spekulationsverbot, sonst sieht nämlich für Sie schwarz

Øer Øurchschnitt

… Jos. “Pinocchio” Pröll, Ex-Bauernbub!

Haben Sie sich da nicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt bzw. waren einfach zu vorlaut? Denn wenn man Sie in der Sonntagsausgabe von “Österreich” am 9. Mai 2010 mit Bezug auf die griechische Bankenkrise so zitiert: “Wer lügt, der haftet dann persönlich.”, und wenn man daran denkt, dass “mit Ihnen” nun noch mehr und höhere Steuern eingeführt werden als noch vor gar nicht langer Zeit “mit Ihnen nicht zu machen” waren, dann fragen wir uns natürlich, wie Sie diese, nunja, Diskrepanz zwischen Ihren Versprechen und Ihren Taten hinsichtlich ihres Wahrheitsgehaltes qualifizieren würden. Uns erscheint das Ganze in eingeschränktem Maß ehrlich, und wer muss natürlich jetzt für unsere erhöhte steuerliche Belastung persönlich haften? Haben Sie’s?

Und noch was, wo wir schon bei Ihnen sind: Auch Ihre Aussage in der ZIB 22 vom 8. März: “Eine Steuererhöhung trifft jeden und jede ganz besonders.” wird Sie trotz Ihrer vorbildlichen Gendermainstreamung aus Ihrer Haftung nicht entlassen – wir senden Ihnen unsere nächsten Steuervorschreibungen aller Art einfach weiter, ungelogen

Øer Øurchschnitt

… Kar.-Hei. Grasser, fleischgewordene Unschuldsvermutung!

Obgleich Ihr Name, seit Sie sich politisch betätigen, im Zusammenhang mit so gut wie jedem heimischen Skandal unfehlbar auftaucht, können Sie es nicht lassen, von “Schmutzkübelkampagnen”, “völliger Transparenz”, “blütenweißer Weste” u. dgl. zu schwurbeln – wobei Sie die Tatsache, dass Ihre Glaubwürdigkeit schon längst unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenze liegt, natürlich auch nicht mehr stört. Unvergesslich bleibt aber Ihr Live-Auftritt in der ZIB 22 vom 3. Mai 2010, wo Sie sich in Bezug auf Ihre Rolle beim BUWOG-Verkauf mit den Worten “Ich war’s nicht!” zu einem Unschuldsexzess hinreißen ließen, wie ihn sonst nur aus Kindergarten und Volksschule kennt

Øer Øurchschnitt

… Rud. Gehring, Christenbundespräsidentschaftskandidat mit eher gehringem Erfolg!

Viele der Stimmen, die eigentlich Ihnen gegolten hätten, so salbaderten Sie am Ende des Wahltages in ein unschuldiges ORF-Mikrophon hinein, würden “in den Weiß- bzw. Nichtwählern stecken”. Das müssen Sie wohl bei Ihren Brüdern in Christo gelernt haben, in uns Dinge hineinzustecken, die wir keinesfalls in uns stecken haben möchten. Stecken Sie sich Ihre Absonderungen an den Hut oder sonstwo hin, aber lassen Sie uns einfach in Ruhe! Steckt Ihnen gerne

Øer Øurchschnitt

… “Die Presse”, Zentralorgan für werweißwas!

Können Deine “Journalisten” einfach nicht Deutsch, oder werden ihnen neuerdings von finsteren Mächten (KGB? Mossad? Øer Øurchschnitt?) Wahrheitsdrogen verabreicht? Denn immerhin mussten wir in Deiner Ausgabe vom 13. April 2010 wir gleich auf Seite 1 das hier lesen: “Glaubt man den Grünen, die eine Wahlempfehlung für den sozialdemokratischen Amtsinhaber Heinz Fischer abgegeben haben, so bewegt sich ein Weißwähler am Rande der Wiederbetätigung. Glaubt man der ÖVP, dann ist dieses Verhalten in ihren Kreisen wohlgelitten.”

Inhaltlich d’accord, betätigt sich wieder verhalten

Øer Øurchschnitt

… Ratzinger-Seppl, als Benedikt XVI. Brückenbauer (über den Inn) aus Marktl!

“Missbrauch: Papst zu neuen Treffen mit Opfern bereit” ließ uns der Standard in seiner Ausgabe vom 10./11. April 2010 wissen und insinuiert damit natürlich, dass Sie die den Missbrauchsopfern bereits zuvor begegnet sind. Das lässt uns nun einigermaßen ratlos mit offenen Fragen zurück: Bei welcher Gelegenheit haben Sie die Missbrauchsopfer getroffen? Und welche Rolle spielte bei diesen Treffen Ihr Ratzi-Spatzi? Fröhliches Vertuschen wünschen weiterhin Ihre Zweiflerinnen von

Øer Øurchschnitt

… Nor. Darabos, Verteidigungsminister und Burgenländer!

Im Ö1-Abendjournal vom 6. April 2010 haben wir aus Ihrem berufenen Mund gehört, dass es hinsichtlich Ihres desolaten Bundesheeres nun “am Generalstab liege, sich den Kopf darüber zu zerbrechen”, wie es in Zukunft sämtliche Aufgaben mit weniger Geld als bisher erfüllen kann, und dass dies auch gar kein Problem darstellen dürfe, weil in Österreich ja schließlich “ein Primat der Politik” herrsche. Und welcher Primat herrscht augenblicklich über die Militärpolitik unserer schönen Heimat? Eben! Mit evolutionären Grüßen in den burgenländischen Urwald verbleiben Ihre Primatenforscher von

Øer Øurchschnitt

… Hatz. Strache, blauäugiger Führer!

Sie wollen sich also “abstechen lassen”, wenn gar nicht gesagt wurde, was Sie in Wiener Neustadt gehört haben wollen, nun gut. Zwar wissen Sie nicht mehr so genau, ob es “Sieg Heil” oder “Heil Hitler” war, was Ihrer Glaubwürdigkeit natürlich nicht zuträglich ist, und beherrschen auch die deutsche Sprache offenbar mangelhaft: Wir unsererseits lassen uns nämlich, wie es hierzulande heißt, “in den Hals stechen”, wenn Sie da nicht lügen, aber sollte es Ihnen mit dem Wunsch, als Märtyrer zu enden, Ernst sein, so schaut gerne einmal auf einen Abstecher bei Ihnen vorbei

Øer Øurchschnitt

… Mar. Fekter, Enthauptungsministerin!

Das Gratiskäseblatt Österreich vom Sonntag, 21. März 2010 hat uns dankenswerterweise darüber informiert, dass Sie den dringenden Wunsch verspüren, “die Köpfe der Mafia zu zerschlagen”. Nun haben wir zwar schon seit geraumer Zeit, den Eindruck, dass Sie ein Mensch mit ganz besonderen Bedürfnissen sind, aber würden Sie uns freundlicherweise verraten, was genau am Zerschlagen von Mafia-Köpfen in Ihren Augen und Ohren so anziehend ist? Sehnen Sie sich mehr nach dem Geräusch der berstenden Schädelknochen oder nach den ästhetischen Freuden des Gehirnaustritts? Was immer es jedenfalls sein mag – Ihre verbalen Absonderungen lassen in uns ebenso wie diejenigen zahlreicher Ihrer Kolleginnen immer wieder den klammheimlichen Wunsch aufkeimen, unsererseits den einen oder anderen “Kopf” zu zerschlagen; allerdings wünschen wir uns das einfach um der darauffolgenden Stille willen: Denn unsere Wunschziele sind natürlich grundsätzlich Weichköpfe und solche, bei denen ein Gehirnaustritt schon rein technisch gar nicht möglich ist! Mit kopfzermalmenden Grüßen sowie einem kräftigen “Krrchcht” verbleibt

Øer Øurchschnitt

… Alo. Stöger, Gesundheits-, Quargel- und Listerienminister!

Man wusste in Ihrem Ministerium vom listerienverseuchten Quargel in heimischen Regalen, und dennoch wurde tagelang nichts unternommen, sodass einige Menschen an der ministeriellen Wochenendruhe sterben mussten, m. a. W.: Sie haben getan, was halt österreichische Ministerien oder Minister am allerbesten können: Nichts bzw. Schweigen.

Nun, nachdem die Toten begraben sind, gingen Sie aber mit der Herstellerfirma im ORF am 8. März hart ins Gericht, und das klang so: “Wenn ein Firma beim Produktionsprozess Listerien feststellt, dann hat sie die Ware nicht auszuliefern, sondern hat Handlungsbedarf und hat auf die Qualität der Ware zu achten.” Nun ja, wie wär’s damit: Wenn ein Ministerium erfährt, dass von Dungkäfern lebensgefährlich vergifteter Käse die Gesundheit und das Leben von Konsumenten bedroht, dann hat es nicht die Wochenendruhe einzuhalten, sondern hat Handlungsbedarf und hat geeignete Maßnahmen zu treffen.

Ortet jedenfalls dringenden Behandlungsbedarf:

Øer Øurchschnitt

… Har. Vilimsky, Parteigenosse der Bar. Rosenkranz!

Ihre Bundespräsidentschaftskandidatin aus der Nibelungensage hatte es ja nötig, sich Anfang März 2010 öffentlich in überbordender Unglaubwürdigkeit von ihren eigenen Aussagen ebenso wie vom Nationalsozialismus überhaupt zu distanzieren, und da ließen Sie Sie sich natürlich die Gelegenheit nicht entgehen, auch was zu sagen, und zwar in der ZIB 2 am 8. März: “Wenn uns ein breites Wollen ersucht, hier zu distanzieren…”.

Bei einem breiten Wollen, von dem Sie sich ersucht fühlen, distanzieren Sie hier also bereitwillig und eilfertig vor sich hin – was aber werden Sie tun, wenn Sie von einem breiten, dumpfen Grollen ersucht werden, in Zukunft überhaupt den Schlapfen zu halten? Fragt grollend

Øer Øurchschnitt

… Viv. Reding, EU-Justizkommissarin!

Natürlich wollen wir genauso wie Sie nicht Frauenpolitik in irgendeiner kleinen Ecke und waren daher teilweise damit einverstanden, was Sie uns neulich im ORF-Interview mitteilten, nämlich: “Ich will nicht Frauenpolitik in irgendeiner kleinen Ecke, sondern horizontale Frauenpolitik!” Zum anderen Teil ist aber ganz dagegen und sendet horizontale Grüße

Øer Øurchschnitt

… “Wien heute”, neuerdings Kämpferin für Gleichberechtigung!

In Deiner Ausgabe vom 28. Februar wolltest Du uns laut Einmoderation Antwort auf folgende Fragen geben: “Wo steht die Frau in Wien?” bzw. “Wieviele Frauen gibt es in Wien und wo gibt es immer noch massive Unterschiede zu den Männern?” Im Lauf der Sendung gab es dann zwar keine Antworten auf die erwähnten Fragen, aber das war auch gar nicht nötig, denn wir kennen sie: Frauen stehen in Wien z. B. an nahezu allen Straßenzügen zwischen Westbahnhof und Stadthalle nächtens am Gehsteig, und massive Unterschiede zu den Männern sind etwa, wie Joa. Ringelnatz es formuliert hat (“Die Riesendame auf der Oktoberwiese”), hinsichtlich der “Lavamasse von alpinen Brüsten” auszumachen, aber natürlich auch bei den massiven knochenharten Riesendingern, die wir anderen so stolz vor uns hertragen und dazu verwenden, um “die Frau in Wien” glücklich zu machen.

Viel Glück wünschen Deine Linksträger von

Øer Øurchschnitt

… Mad. Petrovic, grüne Prachtfrau mit Gürtelschnallen!

Da haben Sie also, wie uns am 31 Jänner 2010 in “Wien heute” seitens des ORF hinterbracht wurde, Ihren “Prachtband” über die “Prachtstraße Wiener Gürtel” in einem “Etablissement des Rotlichtmilieus” vorgestellt, also neben wippenden bzw. wogenden Brüsten von vorzugsweise aus dem ehemaligen Ostblock eingeschleppten Prostituierten, die gleich neben Ihnen prächtig ins Bild gesetzt wurden und die man also so wie Sie selbst sehen und beurteilen konnte, und bei einem dazugehörigen ORF-Interview purzelte dann u. a. dies aus Ihrem Oberstübchen: “Das Sprichwort ‘unter der Gürtellinie’ ist ja auch.” Dass der von Ihnen geplante Satz an dieser Stelle sein überraschendes vorzeitiges Ende fand, war ebenso verständlich wie bedauerlich, denn wir hätten gerne zugehört, wie Sie sich aus dem entstehenden Wirbel wieder herauszureden versucht hätten.

Mad., Mad., voerst nur soviel: “Unter der Gürtellinie..” ist kein Sprichwort, sondern ein idiomatischer Begriff, und man sagt nicht wegen einer Prachtstraße in Wien so, sondern wegen diverser Prachtkörperteile, welche die Natur knapp unterhalb jener Region anzusiedeln geruht hat, an der z. B. Sie, Mad., – wir dürfen doch Mad. sagen? – Ihren Gürtel tragen.

Und noch ein kleiner Tip von uns, kostenlos und unverbindlich: Sollten Sie Ihrer Tätigkeit unbedingt künftig im Bordell nachkommen wollen, dann belassen Sie es bitte auch weiterhin bei Signierstunden (“Für Herbert den Pilcher, mit herzlichem Dank für den Besuch bei mir im Puff, immer die Ihre – Mad. Petrovic”), denn an dem, was Sie unter Ihrer Gürtellinie mit sich führen, dürfte die Allgemeinheit nicht weniger uninteressiert sein als

Øer Øurchschnitt

… Kärntnerinnen!

Ein “Jörg-Haider -Gedenkrennen” wollt Ihr also laut “Standard” vom 26. Jänner 2010 veranstalten, auf dem Katschberg, und natürlich haben wir ein gewisses Grundverständnis für Eure weiterhin devote Haltung gegenüber einem unter tragischen Umständen verschiedenen besoffenen Verkehrsrowdy, aaaber: Ein Skirennen? Macht das wirklich Spaß? Müsste das nicht vielmehr ein Autorennen sein, z. B. eine ergebnisoffene Lambichl-Rally für sturzbetrunkene Parteigenossinnen? Fragen in aller gebotenen Bescheidenheit Eure Spaßexpertinnen von

Øer Øurchschnitt

… Bea. Karl, Nachfolger eines Hahnes im Wissenschaftsministerium!

Ein “Anhänger des Bologna-Prozesses” sind Sie also nach Ihren Worten in der ZIB 22 vom 25. Jänner 2010, und “laden die Studierendenvertreter herzlich ein”, mit Ihnen zu diskutieren, bevor sie Hörsäle besetzen. Die “Studierenden” wären ja schon ein Beginn, aber die “Vertreter”, neinnein gender mainstreaming geht anders, Mann, Frau Bundesminister! Wir könnten’s Ihnen bei Gelegenheit erklären.

Tags darauf, im “Standard” vom 26. Jänner, sind Sie zwar dann im Interview schon wieder “eine Befürworterin”, und zwar “eine Befürworterin der Bologna-Philosophie”, müssen aber unbedingt noch etwas anderes sagen, so zum Beispiel drängt es Sie, die Frage zu stellen, wie wir mit dem Zuzug aus Deutschland usw. usf. umgehen: “Wir müssen uns ja auch neben Medizin die Frage stellen, wie gehen wir weiter um mit dem Zuzug aus Deutschland, insbesondere in den Numerus-Clausus-Fächern?”

Also mit einem Wort: Sie beherrschen nicht nur die indirekte Rede nicht, sondern stehen auch anderweitig daneben, wie etwa “neben Medizin”, von wo aus Sie dann Fragen stellen! In Erwägung, dass Sie aus der Steiermark und aus der ÖVP kommen, wären aber über alles andere ohnehin sehr verwundert gewesen unsere Bologna-philosophisch geschulten und sich einen rechten Karl machenden Zeitenfolgespezialistinnen von

Øer Øurchschnitt

… Alf. “Ich bereue” Haider, Fast-Dag.-Koller mit ohne einem Chromosom!

Im ORF haben Sie bei während der Sendung “Willkommen Österreich” in dankenswerter Offenheit von Österreich als einem “verkommenen und verschissenen Land” gesprochen, laut “Österreich” vom 17. 1. 2010 aber kurz danach Ihre Verschissenheit “bereut” und sind also nur bei Ihrer gewohnten Verkommenheit geblieben. sodass nun die paar Stunden, in denen wir einen Hauch von Sympathie für Sie empfunden haben, ebenso bedauert bzw. halt bereut

Øer Øurchschnitt

… Firma Renault, Autoproduzentin und neuerdings Klimaretterin!

Wenn wir Deinem jüngsten Fernsehwerbespot glauben sollen, dann rettest Du jetzt nicht nur plötzlich die Umwelt durch verstärkten Verkauf derselben Produkte, die sie bisher versaut haben, sondern ist es auch noch “Zeit, dass sich die Autos auf die Menschen zubewegen.”

Nun bewegen sich aber weltweit, wie sich unschwer jeder einschlägigen Statistik entnehmen lässt, mehr als genug Autos mit den bekannten Folgen auf Menschen zu, selbst wenn man zugeben muss, dass etwa in Österreich laut Statistik Austria die Anzahl der tödlichen Fußgängerunfälle von 2008 auf 2009 geringfügig zurückgegangen ist.

Und da muss dann wieder mühsam den nahezu übermächtigen Impuls unterdrücken, sich zu wünschen, es mögen sich doch gelegentlich Deine, Renault, Autos und unseretwegen auch solche von Nissan oder gar von der Konkurrenz, auf die Schleimpoeten aus Deinen Werbeabteilungen bzw. -agenturen zubewegen

Øer Øurchschnitt

… “Wiener Wirtschaft”, Fachblatt für Brigitte Jank vornedrauf, Brigitte Jank innendrin sowie Brigitte Jank überhaupt!

Seit jeher wirken ja Deine Schlagzeilen wie von Menschen gemeisselt, die täglich ihren Kalenderspruch der Marke “positiv Denken ist supergut” lesen, ohne ihn zu verstehen, aber auf der Titelseite Deiner Ausgabe “NR 1 I 8. JÄNNER 2010″ übertriffst Du Dich selbst: “Elf Strategien zum Erfolg: Raus aus der Krise” brannte es uns da knapp unter einem Porträt von Brigitte Jank (ein Anblick, der uns in Krisenstimmung bringt) förmlich in die Netzhaut. Die dann im Blattinneren zu findenden Einzelheiten waren weniger spektakulär: “Neue Stammkunden” mögen wir suchen, Obacht geben, “ein Netzwerk von Vertrauten zu haben”, dergleichen Ratschläge hatten unserem Vertrauen in die Effizienz Deiner Raus-aus-der-Krise-Rezepte so wenig Nahrung zu bieten, dass wir dann doch bei unseren eigenen Rezepten bleiben: Schluss mit der Krise! Nieder mit der Krise! Vielleicht auch: Schlagt die Krise, wo ihr sie trefft! Oder halt: Jetzt muss es einmal genug sein! Gscht, gscht, böse Krise, weg da! Und nicht zu vergessen natürlich der Königsweg aus der Krise: Jede Menge Geld haben! So kriegen wir’s sicher hin, Du, “Wiener Wirtschaft” und

Øer Øurchschnitt

P. S.:

“Ob uns der Papst, der weise Christ
den Ausweg aus der Krise weist,
die, wie ihr rings im Kreise wisst,
um manches Land’s Devise kreist?”

(multipler Schüttelreim von Franz Mittler)

… Firma Hausmann C+C!

In Deinem Katalog “Angebote gültig vom 15. bis 30. Jänner 2010″ bietest Du uns neben Regalsystemen, Reisstrohbesen, Geschirr, Profi-Terrassenstrahlern, Kombi-Sets, Heimtrainern, Klebebändern, und anderen unverzichtbaren Dingen wie etwa einem “Kellnerkumpf” auch den für unsere “Herz-, Gefäß- und Zellgesundheit” dringend und täglich benötigten “erfrischenden naturtrüben Fruchtsaft” Granatapfel 200 plus an. Aber dann, als wir gerade zum Telephon greifen, um uns eine Jahresration dieses unersetzlichen Heilmittels aus dem Cash&Carry-Markt zu bestellen, wird unser Blick beim näheren Studium Deiner Produktbeschreibung irritiert: “200% Antioxidantien” seien da also in jeder einzelnen Flasche – das bringt uns natürlich ins Grübeln bzw. Rechnen, und bald schon wissen wir auch, wo der Hund begraben liegt: “200 plus”, das müssten doch wenigstens 201% sein, oder? Da vielleicht noch mal d’rübergehen, ja?

Ein herzliches Kumpf-Kumpf auch an Ihre Werbeagentur senden unsere stets erfrischend naturtrüben Redakteurinnen und Nebenerwerbsmathematikerinnen von

Øer Øurchschnitt

… Standard, lachsrosa Maturazeugnisersatz!

Du, der Du ja selbst ein Teil genau jener Propagandamaschinerie bist, die gemeinsame Zweck einigen sollte, willst dann doch verhindern, dass wir uns schon vor 16 Uhr von den ewiggleichen abgegriffenen Wiederholungen der diversen Fernsehstationen verblöden lassen, indem Du Dein tägliches TV-Programm erst danach beginnen lässt. Sind etwa Deine, Standard; Redakteure erst ab dem späteren Nachmittag fernsehfit, oder sollen wir uns noch eine andere Zeitung abonnieren, wenn wir vormittags zu Hause sein und fernsehen wollen oder müssen? Legt auf diese Art von Bevormundung überhaupt keinen Wert und sagt zum Abschied leise Storno:

Øer Øurchschnitt

… Wer. Pfaumann, CO-Bundeskanzler!

Anlässlich der Klimakatastrophe von Kopenhagen durften Sie im Rahmen eines Live-Einstieges während der ZIB 22 vom 18. Dezember 2009 ein Rad schlagen, und dieses Mal waren folgende Perlen darin eingewoben: “… die Hoffnung besteht, weil sich so viele so engagiert engagieren.” sowie kurz darauf: “Diesmal hat das Treffen selbst die Entscheidung gebracht, welche, wird man sehen.”

Die Hoffnung, dass Sie’s noch lernen, lebt schon lange nicht mehr, und mit dieser Einschätzung halten sich zurückhaltend zurück Ihre Logikerinnen von

Øer Øurchschnitt

… Bezirksjournal NÖ West, Woche 49/2009!

“Der Friede ist weiblich” schmalzelt es uns anlässlich der Verleihung des “St. Leopold-Friedenspreises für humanitäres Engagement in der Kunst” an irgendwelche Damen auf einer Deiner Seiten entgegen, weil Du Dich ja naturgemäß auch an die allgemeine Heuchelei anhängen willst.

Erklärt Ihr das bitte auch den Deutschlehrerinnen in NÖ West und Umgebung? Jedenfalls bleibt aber die Mannschaft männlich bei

Øer Øurchschnitt

… Man. Scheuch, Parteigenosse werweisswo!

Dass Sie Ihre Verantwortung für das Hypo-Alpe-Adria-Debakel ebenso leugnen würden wie jene sämtlicher Parteien, bei denen Sie je Mitglied gewesen sind, war ja klar. Unklar ist jedoch, was Sie meinten, als Sie uns während der Diskussion zu Ihrer jüngsten Partei- und Politgymnastik rund um die PFP/KZÖ o. s. ä. bei “Im Zentrum” am 16. Dezember 2009 neben allerlei anderem auch diesen Satz zumuteten, routiniert im Idiom eines kärntnerischen Hauptschülers aus dem “B-Zug” vorgetragen: “Wir werden das in aller Ruhe wahrscheinlich überlegen.”

Was ist da jetzt wahrscheinlicher: Dass Sie Ruhe geben oder dass Sie sich was überlegen? Überlegene Grüße sendet der Club der Freunde des Ruhegenusses c/o

Øer Øurchschnitt

… Cla. Schmied, Harry Potter unter den Ministerinnen!

Es ist ja schön. wenn man träumt, dass man… – das wäre ohne jeden Zweifel ein ergiebiges Thema für jede Deutsch-Schularbeit, denn wie Sie z. B. in den naturgemäß Seitenblicken vom 6. Dezember 2009 so treffend zu formulieren wussten: “Es ist ja schön, wenn man träumt, dass man auf den Mond fliegen kann und vielleicht bleiben dann manche dort.”

Eine Ministerin im schwarzen Umhang, auf einem Besen Richtung Mond entschwindend… bleibt “dort”… verschwindet… ist weg… nicht mehr da… spricht nicht mehr… – ganz ehrlich: Ihre Träume muss man einfach lieben, oder wenigstens tun das Ihre Träumerinnen von

Øer Øurchschnitt

… Mar. “keine Ähnlichkeit mit Adolf Hitler” Fekter!

Sie sind also “empört” darüber, dass die Grünabgeordnete Alev Korun Sie und Ihre Abschiebepraxis, Ihre Gesetzeswünsche, Ihre Art einer österreichweiten Selektion vor dem Abtransport “in die Nähe des NS-Regimes” rückt, wie wir dem Standard vom 20. 11. 2009 entnehmen, und Ihre Empörung verschaffte sich in u. a. diesen Worten Luft: “Was sollen sich die Jugendlichen denken? Die finden Hitler dann nicht so schrecklich, wenn der so ist wie die Innenminsterin.” Und Sie haben, da müssen wir Sie mal verteidigen, ja wirklich kaum etwas von Adolf dem Gütigen, Sie wirken eher wie HC Strache mit Gucci-Handtasche.

Wir finden aber jedenfalls Hitler viel weniger schrecklich, seit wir Sie kennen! Ihre jugendlichen Rehäugleinträgerinnen von

Øer Øurchschnitt

… Uwe Scheuch, neuerdings also auch noch Finanzexperte!

Die Nonchalance, mit der Sie uns im Lauf der ZIB 22 am 19. 11. 2009 aus dem Fernseher angrinsten und ein paar hundert Millionen Euritos zur Rettung der von Ihrem ehem. Landesvater und seinen Günstlingen, also Ihresgleichen in den Sand gesetzten “Systembank” Alpe-Adria verlangen – das war schon nicht mehr nur Chuzpe, das war frech! Und noch was haben Sie bei dieser Gelegenheit gesagt: “Ich finde es schade, dass hier eine Bank. die sich gut entwickelt hat, aus politischen Gründen durch’s Kalkül gezogen werden soll.” Die Alpe-Adria hat sich also gut entwickelt – Sie meinen wohl, sofern nicht die Haftungen des Landes Kärnten in der Höhe mehrerer Landesjahresbudgets schlagend werden… wissen Sie was? Fühlen Sie sich schon Mal durch’s Kalkül gezogen – trinkt seinen Kakao nämlich gern unversaut:

Øer Øurchschnitt

… Standard!

Deine Schlagzeile “Rezession ist vorbei, aber die Unsicherheit bleibt” von neulich wäre ja auch schon ohne weitere Zutaten kryptisch genug gewesen, um uns zu erheitern. aber sie kam auch noch garniert mit der im zugehörigen Artikel detailliert ausgebreiteten Meldung, “man” habe vor einem halben Jahr das Ausmaß der Krise unterschätzt, sie sei nämlich wesentlich tiefer gewesen als bisher angenommen, m. a. W. Du, Standard, hattest damals, wie halt die übrigen Experten auch, keine Ahnung. Das hat Dich wie üblich nicht daran gehindert, uns die Welt der Finanzkrise anhand präziser Zahlen und mit natürlich profunder Hintergrundinformation auf’s genaueste zu erklären. Und jetzt teilst Du uns mit, die Rezession sei vorbei, ohne allerdings den Tag zu nennen, an dem sie vorbeiging. Und nun sitzen wir da und fragen uns, ob wir’s dem Standard diesmal glauben sollen. Tun wir aber dann doch nicht, sondern verbleiben unsicher: Deine krisengeschärften Redaktionsmitarbeiterinnen von

Øer Øurchschnitt

… KHG, Ex!

Da freut man sich seit geraumer Zeit darüber, Ihre Visage nicht täglich auf den Titelseiten heimischer Käseblätter sehen und auch nichts von Ihnen Verzapftes hören zu müssen, und dann liest man von Ihnen am 1.11.2009 in einem Sonntagskäseblatt die folgende Beschwerde zur strafrechtlich relevanten Causa BUWOG/”Provisions”zahlungen an Ihre Freunde, wo zwar die Unschuldsvermutung lacht, Sie aber dennoch einmal mehr schwer verdächtig sind: “Mir kommt vor, keiner will was von mir wissen.” Und da denken wir uns dann: Wenn’s Ihnen, Karhei, so vorkommt, wird’s wohl wahrscheinlich stimmen! Und wenn “keiner was” von Ihnen “wissen will”, dann ja vermutlich auch Ihr Balkongemüse ziehender Rappe nicht, sodass Sie ja wohl bald noch umfassender Ex sind als bis dato. Will jedenfalls auch nichts von Ihnen wissen:

Øer Øurchschnitt

… Wer. Pfaumann, Vernichter der Sozialdemokratie!

Ihrer offenbar Lieblingszeitung “Österreich” geben Sie ja wöchentlich ein wenig Senf für die Sonntagsausgabe, und so halt auch am 18.10.2009, wobei Ihnen diesmal dies aus der Birne flutschte: “Es geht bei den Kandidaten (zum EU-Kommissar, Red.) um Inhalte, für die wir gemeinsam in Europa stehen, Wachstum. sozialer Ausgleich und Friedenspolitik – im Klartext: Es geht um die Nähe zu Barack Obama.” Nun steht es Ihnen ja frei bzw. entspricht vollkommen Ihren “intellektuellen” Fähigkeiten, z. B, die Entsendung von weiteren zig-tausenden Kriegern nach Afghanistan für Friedenspolitik zu halten oder die Verpflichtung für jede Amerikanerin, eine unbezahlbar teure private Krankenversicherung abzuschließen, für sozialen Ausgleich, und unseretwegen gleich auch den von amerikanischen Banken und Präsidenten ausgelösten Crash der Weltwirtschaft für Wachstum, nur stellt sich uns natürlich die Frage: Wenn Sie die “Nähe zu Barack Obama” so sehr vermissen, was hält Sie dann eigentlich noch hier? Sammelt jedenfalls gerne für ein One-way-ticket auf Ihren Namen nach irgendwohin, wenn dieses Irgendwo nur näher bei Barack Obama ist als bei uns und Sie versprechen, dort auch zu bleiben! Weiß jedenfalls, wo der Pfeffer wächst:

Øer Øurchschnitt

… Wer. Pfaumann, Bundeskanzlerimitat!

Wenn Sie, wie z. B. in “Österreich”- Ausgabe vom 18.10.2009, meinen: “Als Bundeskanzler habe ich das Recht, wenn ich von jemandem etwas halte, das auch zu sagen.”, dann möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie natürlich unabhängig davon, ob Sie von jemanden etwas oder nichts halten, auf jeden Fall auch das Recht haben, den Mund zu halten, ja dass dies meistens viel besser wäre. Fühlt sich angesichts dessen, was wir von Ihnen halten, nachgerade verpflichtet, Ihnen genau das auch zu sagen, nämlich:_______

Øer Øurchschnitt

… Joh. “Gio Gockel” Hahn!

In einem Land, wo man einen Gusenbauer und neuerdings sogar einen Pfau für einen Intellektuellen hält, verwundert es nicht, dass dasselbe auch bei Ihnen der Fall ist; vermutlich qualifizieren Sie sich dafür in den Augen der heimischen Journaille durch Tragen eines Dreitagesbartes.

Da Sie der erwähnte Pfau nunmehr zum EU-Kommissar ernannt hat, mussten Sie natürlich dem Standard vom 29. 10. 2009 unbedingt ein Interview und unserer Einschätzung, dass Ihr Chef ein eitler Vogel ist, recht geben, nämlich mit den Worten: “Logischerweise hat der Kanzler die Federführung mit Präsident Baroso.” Aber auch wenn Pfaumann sein Rad nun bei Barroso schlägt, so wird eines doch nicht nach Ihrem Wunsch funktionieren, nämlich neben Ihrer “Tätigkeit” in Brüssel auch noch diverse Funktionen in Österreich anzusammeln, das stellt sich nur der kleine Audimaxi so vor. Und wenn Sie zum Abschluss des erwähnten Gespräches originellerweise glauben, in der englischen Sprache “hinreichend fit” für Brüssel zu sein und sogar “hoffen”, dass “das tägliche Englischsprechen nicht dazu führen wird, dass ich Deutsch vergesse”, so müssen wir Ihnen aber sagen, dass wir Sie am liebsten nicht nur deutsch, sondern auch englisch, französisch, italienisch usw., kurz mehrsprachig vergessen würden. Vergessen Sie’s! Hinreichend fit:

Øer Øurchschnitt

… “Österreich”!

Wie sollen wir diese Schlagzeile auf Seite eins Deiner Ausgabe vom 10.10.09 verstehen? “Kärnten: Heute starten die Trauerfeiern”. Lei lei, Kärnten lacht wieder, jubelt und feiert den ersten Jahrestag der Befreiung vom Despoten? Unmöglich, denn der wird gleichzeitig mit einem Denkmal in Pol-Pot-Größe (3,40 m) geehrt! Ist es vielleicht Zynismus? Geht ebenfalls nicht, weil dieser ja ein Mindestmaß an Intelligenz voraussetzen würde. Und übrigens: Korrekt hätte es natürlich heißen müssen: “Jörg Haider feiert seinen ersten Todestag nüchtern!”. Sagen Dir Deine Zyniker von

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… Arbeiterkammer Wien!

Da wuchten Sie in der Ausgabe 10/09 doch wirklich eine geldwerte Information zwischen all die heuchlerischen Nichtigkeiten, die wir von Ihrer Mitgliederzeitschrift “AK FÜR SIE” sonst so gewohnt sind, nämlich in der Glosse “standpunkt – Bremse für Managergagen”, wo wir dann mit ungezügelter Freude, gleich nach einem Lamento über die grenzenlose steuerliche Absetzbarkeit von Vorstandsgehältern, auf Seite 3 dies lesen dürfen: “Hier muss eine Grenze her, so die AK. Die sollte bei 500.000 Euro Monatsgehalt liegen. Das ist immer noch 20 mal so viel wie das Durchschnitts Einkommen (siehe S. 9).” Auf Seite 9 findet sich dann leider keinerlei nähere Erläuterung zu diesen Zahlen, sodass wir gezwungen waren, selbst nachzurechnen, und welche Freude erwartete uns hierbei: Da verfügen wir doch glatt über ein Einkommen von 25.000 Euro monatlich, wenigstens im Durchschnitt. Ist etwa das Durchschnittsgehalt der Lohn- und Speichelschreiberinnen in Ihrer Redaktion so hoch, oder arbeiten Sie einfach mit der gleichen Präzision wie der Internationale Währungsfonds?

Mit herzlichem Dank für Ihr Durchschnitts Deutsch ebenso wie für unseren plötzlichen Reichtum, Ihre Redaktion von

Øer Øurchschnitt

(nach Diktat verreist)

… IWF/IMF (Internationaler Währungsfonds)!

Der Headline des “Standard” durften wir kürzlich entnehmen, dass Du weissagst, die “Weltwirtschaft” werde im kommenden Jahr um “3,1%” wachsen. Die 3% würden wir Dir ja noch abnehmen, aber wo kommen denn die 0,1% her? Angesichts Deiner Performance und also Weitsicht bei der Vorhersage der “Finanzkrise” im vorigen Jahr misstrauisch geworden, haben wir das übrigens kurz nachgerechnet – und weißt Du was? Bei uns ergibt sich immer ein Wert von 3,0927%. Möglicherweise ist diese Differenz dem Umstand zuzuschreiben, dass wir bei unseren Berechnungen genau gleich vorgegangen sind wie, Internationaler Währungsfonds, Du: Einfach irgendwelche Zahlen aus dem kleinen Finger gesaugt, ein paar gymnastische Übungen an der Computertastatur, et voilà, irgendein “Ergebnis” kommt schon raus. Allerdings würden das dann halt nicht so vorlaut in die Welt hinausposaunen Deine Taschenrechner von

Øer Øurchschnitt

… Wer. Pfaumann, sog. Bundeskanzler!

In herzlichem Dank verbunden sind wir Ihnen dafür, dass Sie nicht davon lassen können, sich wieder und wieder öffentlich zu äußern (wie zuletzt im “Standard” vom 29. 9. 2009), und besonders für Ihr Geständnis, dass Sie weiterhin glauben, “keine Fahne im Wind” zu sein. Ihre intellektuelle Orientierungslosigkeit hat aber offenbar auch ihre Gründe: Die Aufzählung der Probleme, welche die Regierung “lösen” will, endet nach der Erwähnung von so ziemlich allem mit den Worten: “… im Pensionssystem, in der Bildung, bei der Schule.” Und wissen Sie was, Pfaumann? Unsere Schulen waren Bildungseinrichtungen, ja Schulen waren früher nachgerade ein Teil des Bildungssystems, wir haben also unsere Bildung nicht bei Versandhäusern bzw. Spindoktoren kaufen müssen. Möchte jedenfalls weder mit Ihrer Fahne noch mit Ihren Winden auch nur das Geringste zu tun haben:

Øer Øurchschnitt

… Gab. Burgstaller, Hauptfrau!

Wenn Sie Ihren Oberpfau schon loben wollen, dann sollten Sie ein unbedingt vermeiden, das mit den Worten zu tun, die wir Ihrem “Standard”-Interview vom 29. 9. 2009 entnehmen müssen: “Er ist unser Parteichef, er bemüht sich sehr, alles unter einen Hut zu bekommen.” Ja heißt es denn etwa nicht: “Bemühung ist das Gegenteil von Erfolg.”? Und Ihre Dienstzeugnisse, in denen steht: “Frau Burgstaller hat sich stets bemüht, pünktlich zu Arbeit zu erscheinen.” – die zeigen Sie doch bei Ihrem nächsten Bewerbungsgespräch sicher auch nicht her, oder? Sehen Sie, es geht ja – einfach beim nächsten Mal vor dem Reden darüber nachdenken, was Sie sagen wollen, und wenn dieser Versuch zur Folge hat, dass Sie in Hinkunft überhaupt keine Interviews mehr geben, soll’s uns auch recht sein!

Øer Øurchschnitt

… Wer. Pfaumann, ?!

Eine passendere Berufsbezeichnung als ein Fragezeichen fällt uns für das, was Sie da so tun und lassen, ja beim besten Willen nicht mehr ein, oder zumindest keine, die nicht klagsfähig wäre. Da werden Sie nun, seitdem Sie Ihr Amt angetreten haben, nicht so sehr als Regierungschef wahrgenommen, sondern mehr als halt einer der zahlreichen eitlen Gecken, die neben dem Pröll auch noch in der Regierung sitzen, und verlieren daher naturgemäß eine Wahl nach der anderen in zunehmendem Ausmaß, m. a. W. Sie reißen Ihre Partei mit sich und wachsender Geschwindigkeit in den Abgrund. Und dann “beteuern” Sie, wenn wir dem Standard von 28. 9. 2009 Glauben schenken dürfen, angesichts der jüngsten hochverdienten Katastrophe in Oberösterreich, “in der Bundespolitik das Steuer nicht herumreißen zu wollen”.

Lassen Sie sich da eigentlich die Augen verbinden, um das Offensichtliche nicht sehen zu müssen, oder ist das vorsätzliche Haiderei auf höchstem Niveau? Würde jedenfalls wahrscheinlich selbst dann noch, wenn es, wie z. B. bei Ihnen, schon viel zu spät wäre, das Ruder herumreißen wenigstens wollen:

Øer Øurchschnitt

… Lis. Stoll, Bläserin des Alphornes!

Vorzüglich zu Form und Inhalt des Musikantenstadls ebenso wie zu Ihnen selbst passte der Titel des Liedes, das Sie am 19. 9. 2009 im Rahmen dieser berlusconesken Samstagabendveranstaltung des ORF vorzutragen beliebten: “Tanz der Kühe”. Mit einem kräftigen “Muh!” verbleibt dancing with cows (“Der mit der Kuh tanzt”)

Øer Øurchschnitt

… Ger. Voss, Staatsschauspieler!

Mögen Sie auch von Tho. Bernhard mit einem Theaterstück, dessen Titel u. a. Ihren Namen enthält, geadelt worden sein, so verfügen doch Ihre Neologismen keineswegs über die Bernhardsche Wucht. Ihrer vom ORF am 4.9. 2009 ausgestrahlten Betrachtung anlässlich der ersten Premiere des neuen Burgtheaterdirektors, nämlich “Faust entdeckt etwas von der eigenen Skrupellosität”, möchte im Gegenteil eine gewisse Sinnlosität keineswegs absprechen

Øer Øurchschnitt

… Mar. Rehulka, AUA-Vorstand!

In der ORF-Sendung ECO ersuchten Sie am 3.9.2009 um Verständnis für die Art, in der Sie und Ihre vorstehenden Kollegen die heimische Luftlinie in einer so katastrophalen Art an die Wand gefahren haben, dass sie schließlich nur noch mit einer Mitgift von 500 Millionen Euritos an den Mann bzw. die Lufthansa zu bringen war: “Ich bitte, uns zugute zu halten, das wir es fünfzehn Jahre länger ausgehalten haben als die meisten anderen Fluglinien.” Nun ist es ja schön für Sie, dass Sie auch noch stolz darauf sein können, der übrigen Luftfahrtswelt um fünfzehn Jahre hinterherzuhinken, aber mit Ihren Bezügen “aushalten” ließe sich gerne auch, ebenfalls ziemlich zurückgeblieben

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… Nor. Darabos, durch Tragen ein Brille bekannt gewordener Quotenburgenländer!

Am 4. 9. 2009 durften Sie bedauerlicherweise Ihre Kenntnisse einmal mehr in der ZIB 22 ausbreiten, und da quoll Ihnen doch tatsächlich einiges aus dem Mund mitten in Ihrem Kopf, z. B. zum Thema Österreichisches Olympisches Komitee: “Mein Brettern – äh – mein Bohren harter Bretter hat also zum Erfolg geführt!” Es können wohl nur die Folgen des Bohrens dicker Bretter vor dem eigenen Kopf sein, die dazu führen, dass man angesichts der Zustände in diesem Komitee von Erfolg spricht! Doch nicht genug damit, Sie mussten unbedingt weiterstammeln, z. B.: “Das ÖOC ist die Speerspitze, also das Gesicht Österreichs nach außen im Sport” oder: “Es gibt Transparenz, und die hat zu herrschen!” Den Vogel abgeschossen habe Sie aber, als, befragt zur Teilnahme des österreichischen Bundesheeres an den Gaddafi-Jubelfeiern, dies aus Ihrem Speerspitzengesicht drang: “Eine österreichische Abordnung war militärkapellenmäßig dabei – das ist gerechtfertigt!” Bei aller herrschenden Transparenz halten es für gerechtfertigt, Ihnen militärkapellenmäßig den Marsch zu blasen: Ihre Dünnbrettbohrer von

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… Redaktion “Sommergespräche”, c/o ORF!

Mag Herr Ste. Ruzowitzky auch ein guter Filmregisseur und ausgezeichneter Oscar-Preisträger sein, so ist er doch eines ohne Zweifel nicht: Jemand, der es versteht, seinem politischen Gegenüber, diesfalls Bundeskanzler Wer. Pfaumann, Fragen so zu stellen, dass es diesem nicht gelingen würde, einmal mehr mit demselben eitlen Grinsen dasselbe einlullende Geschwätz vom Stapel lassen, wie er es halt am besten kann. Ist Deine Auswahl der Fragensteller bei diesen Interviews nun auf den Wunsch der Politiker zurückzuführen, nicht von bohrenden Fragen belästigt zu werden, oder gehen Dir, ORF, einfach die Journalisten aus? Wodurch hat sich z. B. die Schauspielerin Mon. Weinzettl dazu qualifiziert, Herrn Hatze Strache über sein politisches “Gedanken”gut zu befragen? Aber vermutlich ist Dir wohl einfach der Promi-Faktor wichtiger als journalistische Fähigkeiten, denken sich wenigstens die kritischen Geister von

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… Mic. Köhlmeier, Staatskünstler im Dienst des ORF!

Wenn Sie im Club 2 am 9. 9. 2009, nachdem sogar Ihnen nach etwa einer Dreiviertelstunde auffällt, dass die einzige Dame in der Diskussionsrunde noch nicht einmal zu Wort gekommen ist, eine Frage an die betreffende Dame mit den Worten einleiten: “Ich möchte Frau Kneissl ins Gespräch führen.”, dann aber nicht bemerken, dass ebendiese Frage statt von der durch Sie “ins Gespräch Geführten”, sondern von Pet. Scholl-Latour beantwortet wird, so drängt sich die Frage, was Sie eigentlich für die Moderation des Club 2 qualifiziert, wem noch akuter auf als bisher? Genau: Ihren Gesprächs- bzw. Sprachführern von

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… Ger. “Lama Jörg” Dörfler!

Wie lebt es sich eigentlich als amtsseitig entmündigter Landeshauptmann? Denn nichts anderes kann es ja wohl bedeuten, wenn Ihnen die Staatsanwaltschaft Klagenfurt öffentlich attestiert, dass Sie “die strafrechtliche Tragweite” Ihres Handelns “nicht erkennen” können und daher bei allfälligen Straftaten zu exkulpieren seien. Darauf kann sich aber doch nur eine besachwaltete Person berufen, und da nimmt man dann den Sachwalter in die Pflicht; also raus mit der Sprache, Dörfler (sprich “Sprohe, Derfler”): Wer ist Ihr Vormund? Und kommen Sie uns nicht mit der abgelutschten Ausrede, der wäre schon tot! Zischt Ihnen auch weiterhin gerne zu wie ein Phaeton aus der Asche

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… Staatsanwaltschaft Klagenfurt!

Da wir uns mangels juristischer Ausbildung der “strafrechtlichen Tragweite” unserer jüngsten Diebstähle, Morde, Vergewaltigungen und Brandschatzungen “nicht bewusst waren”, ersuchen wir um die umgehende Einstellung sämtlicher diesbezüglichen Verfahren. Mit vorauseilendem Dank für Ihre geschätzte Gleichbehandlung wird sich im eigenen Interesse auch zukünftig vor jeglicher juristischer Bildung hüten, hat also vorsichtshalber weiterhin keine Ahnung

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… Korruptionsstaatsanwaltschaft!

Wir vermuten ja, dass es von Deiner Abkunft her, ursprünglich und also früher einmal als Deine vornehmste Aufgabe gegolten hat, die Korruption in unserem kotelettenförmigen Heimatland zu bekämpfen, m. a. W eine Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft zu sein.

Nun entnehmen wir aber den heimischen Medien, dass Du vielsagenderweise nicht Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft heißt, sondern pfeilgerade und haargenau Korruptionsstaatsanwaltschaft. Und dass sollte dann doch, in dieser verkommenen Bananenrepublik zumal, Dir und uns zu denken geben. Es wünscht jedenfalls weiterhin viel Vergnügen und verbleibt mit korrupten, ja nahezu verschwörerischen Grüßen

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… Wirtschaftskammer!

In der Ausgabe 2 vom Mai-Juni 2009 deines “Newsletters der Sparte Handel” mit dem sowieso schon umwerfend originellen Namen “HANDELSNews” hast Du mit der Schlagzeile “Konsum ist das beste Rezept aus der Krise” zwar auch nicht wirklich einen Ausweg aus der Krise gewiesen, aber immerhin einmal mehr öffentlich gezeigt, was Du am besten beherrschst: Armenverarschung vom Feinsten – Zynismus ist und bleibt halt das beste Rezept aus der Wirtschaftskammer!

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… Gab. Heinisch-Hosek, Frauen- und Sozialministerin!

Im ORF-”Report” vom 30. 6. 2009 haben Sie auf die Frage, ob denn bei Ihrer zwangsweisen “Gleichstellung” der Bezahlung von Frauen und Männern nicht die Gefahr bestehe, dass die Gehälter der Männer auf das Niveau jener der Frauen abgesenkt würden, ganz nonchalant behauptet, es sei ja auch bisher “noch nie eine Nivellierung der Gehälter nach unten” vorgekommen, sondern es habe immer nur “Anpassungen nach oben” gegeben. Nun ja, selbst wenn wir gerne glauben, dass bei Ihnen und Ihresgleichen die Gehälter ununterbrochen und ausnahmslos stark nach oben “angepasst” werden – aber wenn jemand meint, dies gelte für alle Schichten der Gesellschaft, dann hat diejenige entweder nicht viel verstanden bzw. keine Ahnung, oder aber sie lügt ganz unverschämt. In Ihrem Fall tippen wir natürlich auf die typische Ahnungslosigkeit einer Quereinsteigerin aus der Spielzeugschachtel, sagt Ihnen ganz ehrlich und gar nicht schwerhörig

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… Mic. Spindelegger, Außenminister!

Sie sollten besser weiterhin so reden, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist und sich eher nicht auf den Versuch einlassen, Hochdeutsch zu sprechen, denn sonst könnte es Ihnen noch öfter passieren, dass Sie ganz komische Sachen sagen, wie z. B. beim ZIB 22-Interview am 18. 6. 2009 (zum Thema der neuerlichen Volksabstimmung über den EU-Vertrag in Irland) das hier: “Das ist ein irisches Problem, von dort wird man gedrungen, da mitzumachen.”
Im selben Gespräch redeten Sie dann auch über das Iranproblem, und das Auffälligste , was in diesem Zusammenhang aus Ihrem Mund drung, war das von den “Atomgesprächen”, die Sie mit dem Land führen zu müssen glauben, wo die Tugendwächter durch Wahlfälschung an die Macht kommen und mit Hilfe roher Gewalt dort bleiben.

Nicht gedrungen, sondern gedrängt werden Sie hingegen von uns, Ihre gedrungene Gestalt wieder dort verschwinden zu lassen, von wo Sie leider aufgetaucht ist, als Sie zum Außenminister wurden. Mit Atomgrüßen verbleibt

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… Oth. Karas, ÖVP-Vorzugsstimmensammler!

Am 15. 6. 2009 gaben Sie in der ZIB 22 ein Interview, in dessen Verlauf Sie nicht nur zugaben, dass Ihr Hauptaugenmerk bei Ihrer “Arbeit” im Europaparlamentauf einem gutbezahlten Job für Sie selbst liegt, indem Sie sagten: “Es geht mir auch nicht nur um Jobs.” Doch nicht genug damit, sie schwurbelten noch länger dahin und behaupteten auch: “Ich schaffe eine neue Form der Begegnung mit meinen Wählerinnen und Wählern, die mir ihre besondere Stimme gegeben haben.” Ja Sie schreckten nicht einmal vor der Behauptung zurück: “Ich unterstütze einen sehr geraden Weg, der reduziert sich nicht auf eine Position”, und unterschlugen dabei, dass Ihr “sehr gerader Weg” geradewegs zu einer vollständigen Verachtung des Willens Ihrer Wähler führte. Sie ließen es sich auch nicht nehmen, in der Folge des weiteren zu sagen: “Ich werde sehr behutsam mit jeder einzelnen Vorzugsstimme umgehen” – und das , nachdem Sie jeder einzelnen Ihrer Vorzugsstimmen, gemeinsam mit Ihrem Chef, jenem Neffen seines Onkels, schon längst ganz unbehutsam den Stinkefinger gezeigt hatten. Vielleicht merken ja auch Ihre Wählerinnen, obwohl es in deren Oberstübchen so aussieht, dass sie Ihnen ihre “besondere Stimme” geben, irgendwann, dass man sich auf eine “neue Form der Begegnung” mit Ihnen besser nicht einlässt, aber wie immer dem sei, es wünscht sich jedenfalls keinerlei alte oder neue Form der Begegnung mit Ihnen, sondern fürchtet sich vor jeder Art von Kopfverletzung

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… Mar. Fekter, Tochter der Schottergrube und Innenministerin, schon wieder!

Für eine umfassende Bildung dürfte es bei Ihnen natürlich schon zu spät sein, aber Sie sollten sich, ehe Sie Interviews geben wie z. B. am 12. 6. 2009 in der ZIB 22, wenigstens briefen lassen, damit Sie nicht auch noch bei der Verteidigung Ihres verfassungs- und menschenrechtswidriges Gesetzesmachwerkes zur neuerlichen Verschärfung des Asylrechts Dinge sagen wie: “, “Ich habe kein Verständnis davon – äh – darüber, dass Diebe, wenn sich der Tatverdacht verhärtet hat…”. Sie müßten dann wohl auch beim Schönreden der desaströsen Aufklärungsquoten Ihrer Exekutive nicht darüber schwafeln, dass Sie “gezielt neue Techniken in der Fahndung einsetzen wollen” (wo wir doch immer dachten, Sie wollten dabei überholte Techniken ziellos einsetzen). Vor allem aber müßten Sie dann nicht über das Ausland herziehen mit Ihrer Behauptung, die dort vorhandene höheren Quoten sei nur darauf zurückzuführen, dass die dort “anders zählen und eine andere Zählweise verwenden”.

Schon das Erlernen sinnerfassenden Lesens (vgl. Pisa-Test) könnte hilfreich sein; allerdings wünscht sich dringend, dass Sie weniger Interviews geben und überhaupt weniger oft öffentlich etwas aus Ihrem Kopf purzeln lassen, da nämlich das einzige, was sich bei Ihrem Anblick verhärtet, unsere Abneigung gegen Sie ist

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… Jos. Pröll, Rustikalkanzler!

Es blieb unsererseits nicht unbemerkt, dass Sie ein körperlich großer und mächtiger Mann sind, und wir sind froh darüber, dass Sie sich nicht, nach dem Vorbild anderer Politiker (Obama, Putin, Haider…), oben ohne photographieren lassen und uns somit der Anblick Ihrer unverhüllten Glieder erspart bleibt.

Nach den Wahlen zum Europaparlament aber haben Sie nun leider Ihren Mittelfinger in aller Öffentlichkeit den cirka hundertausend Österreichern entgegengestreckt, die infolge des waldheimeligen Wahlkampfs Ihres Herrn Oth. Karas demselben ihre Vorzugsstimme und damit Ihrer ÖVP die Stimme gegeben haben.

Nicht dass wir etwas dagegen hätten, wenn Sie Ihren Wählern zeigen, was sie Sie können, aber dennoch: Packens Sie’s wieder weg, Ihr offenbar größtes und mächtigstes Glied, rät und möchte überhaupt möglichst wenig von Ihnen zu sehen bekommen

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… Efg. Dönmez, grüner Türke!

Im Standard-Interview bemängelten Sie unlängst die “mentale Masturbation” der Grünen, was ja soweit verständlich und in Ordnung ist. Im gleichen Atemzug bezeichneten Sie aber Eva Glawischnig als “Herzblatt und Jolly Joker” – Efgani, Efgani: Ein “Herzblatt” bewegt sich doch schon sehr nahe an einer Wichsvorlage, und der Jolly Joker ist überhaupt ein Narr. Als Sie schließlich als Draufgabe auch noch behaupteten: “Ich liebe die grünen Frauen und die grünen Frauen lieben mich”, da , Dönmez, hatten wir plötzlich das Gefühl, dass es sich bei dem, was Sie da so von sich geben, gar nicht so sehr ernstzunehmende politische Aussagen handelt, sondern vielmehr einfach nur um Dönmätzchen. Eingedenk des Umgangs Ihres Herzblattes mit Frau Voggenhuber empfiehlt aber dringend mehr Obacht im Umgang mit Ihrer Obernärrin

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… Feministinnen!

Seit einiger Zeit lesen wir nun schon den von Euch mit Hilfe von Schablonen an zahlreiche Hauswände in Wien gesprayten schablonenhaften Satz “Fritzl ist überall” sowie die hochintellektuelle 1 A top sexualpolitische Analyse “Ein Vergewaltiger ist ein gesunder Sohn des Patriarchats”. Menschen, die rund um sich nichts als Fritzl sehen, sollten aber entweder rasch aus ihrem Verlies befreit werden oder halt eine Ärztin konsultieren. Mit Grüßen in den Keller wünschen gute Besserung Eure gesunden Söhne von

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… Han. Swoboda, hellroter Listenführer!

Seit wir das Sie anpreisende Plakat zur Europawahl zum ersten Mal gesehen haben, haben wir uns gefragt a) warum der Text “Das A-Team für Europa” in uns eine unerklärliche Heiterkeit auslöst, vor allem aber b) ob Sie die verantwortliche Werbeagentur dafür auch noch bezahlt oder, was eigentlich die vernünftigere Reaktion wäre, auf Schadenersatz geklagt haben. Denn wenn wir uns die Sache recht überlegen, dann leihen Sie doch dieser Kampagne Ihr Gesicht und sind daher, nun ja, Swoboda, das A-Gesicht für Europa. Das wiederum weist uns die Richtung, aus der unsere amüsierten Assoziationen kommen, und so etwas würde dann doch einigermaßen persönlich nehmen

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… Ulr. Lunacek, grüner Listenführer!

Erst auf vielfache Nachfrage seitens der Moderatorin (“Eine Zahl, eine Zahl!”) waren Sie bei “Im Zentrum” am 26. 5. 2009 bereit, statt irgendwelcher Wahlkampfphrasen Ihre konkreten Erwartungen hinsichtlich des Ergebnisses der Grünen bei den Europawahlen zu nennen, nämlich: “Ich will zwischen 10 und 11%”. Das heißt dann aber doch, dass es ein Misserfolg für Sie wäre, wenn Sie die 12% vom letzten Mal wiederholen könnten, denn das läge ja zweifellos nicht “zwischen 10 und 11%”! Möglicherweise wollten Sie damit auch irgendwas anderes sagen, jedenfalls schien uns aber jedenfalls Ihr ganzer Auftritt bei dieser Gelegenheit mal wieder ein bisschen lunatic, Lunacek. Das ist Englisch und bedeutet, ach was, sehen Sie halt selber nach!

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… Ern. Strasser, Altinnenminister!

Nicht dass es uns Freude machen würde, aber da Sie halt wahlkampfbedingt Ihr, wenn man es denn so nennen will, Gesicht nicht nur auf Plakaten, sondern auch in Diskussionen wie z. B. “Im Zentrum” vom 26. 5. 2009 in die Öffentlichkeit halten, kommen wir nicht umhin, uns schon wieder und noch immer mit Ihnen zu beschäftigen, zumal Sie sich ja nicht mit dem Herzeigen Ihrer Visage begnügen, sondern auch etwas sagen zu müssen glauben, wie z. B.: “Wir brauchen Regeln gegen die kapitalistische Gier, die von Amerika nach Europa gekommen ist.” Dass der Manchesterkapitalismus aus Europa kommt, ist Ihnen wohl offenbar ebenso entgangen wie die Tatsache, dass der in weiterer Folge im Zusammenhang mit der Verlegung des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene aus Ihrem Mund gequollene Satz “Einfach was zu verteuern, dass ist der billigste Weg!” hochgradiger Unsinn ist. Lob hingegen verdient zweifellos Ihr Ausspruch zum Thema Schengen-Grenzen: “Es kann ja nicht so sein, dass 99,9% der Österreicher sich einer Grenzkontrolle stellen müssen, nur weil ein paar Kriminelle (…). Das kann doch keine politische Forderung sein, meine Herren!”, auch und gerade weil an dieser Runde ja auch ein gewisser Herr Lunacek teilgenommen hat.

Wartet schon ganz gierig auf weitere Beweise Ihres Kampfes gegen Gender Mainstreaming ebenso wie auf Ihre intellektuellen Offenbarungen oder wenigstens Offenbarungseide im Rahmen des Europäischen Parlaments:

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… Mar. Fekter, immer noch Innenministerin!

In der ZIB 22 vom 25. 5. 2009 waren Sie mal wieder eingeladen und wurden dort verschiedenes gefragt. Leider gaben Sie auch Antworten, in denen Sie dann zunächst darüber schwurbelten, dass bei der Exekutive “Mitarbeiter mit Migrantenhintergrund hilfreich” seien. wobei Sie die Sache mit dem “Migrantenhintergrund” gleich zwei Mal wiederholten, um uns zu zeigen, dass Sie sich nicht versprochen hatten, sondern es wirklich nicht besser wissen bzw. das korrekte Wort “Migrationshintergrund” nicht kennen. Migrantenhintergrund? Hinter jeder schwachen Innenministerin stehen noch schwächere Migranten? Weiters teilten Sie uns mit, dass bei diesen hintergründigen Ministerialmigranten “Deutschkenntnisse vorhanden sein” müssten und “dort, wo Defizite vorhanden sind, nachgerüstet” werden müsse. Wenn Sie schließlich zum Thema der steigenden Zahl von Wohnungseinbrüchen auch noch erklärten: “Wir müssen die Täter dorthin zurückdrängen, wo sie hergekommen sind” (in den Migrantenhintergrund?), dann empfiehlt angesichts Ihrer sprachlichen wie mentalen Defizite entweder Schweigen oder, nun ja,”Nachrüstung”, z. B. in einem Grundkurs “Deutsch für die Schottergrube”

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… Ern. Strasser, Listenführer!

“Wie ist ihre Haltung zum Parlamentspräsidenten Graf und vor allem dessen Äußerungen?” sind Sie im Standard-Chat am 28. 5. 2009 gefragt worden, und Ihre Antwort darauf war richtigerweise: “Inakzeptabel”. Na immerhin, haben wir uns da gedacht, jetzt merkt er das langsam auch selber. Während wir allerdings noch darüber grübeln, ob Sie überhaupt genug davon zeigen, um die Vergabe von Haltungsnoten zu rechtfertigen, ist unsere Haltung Ihnen gegenüber durchaus akzeptabel: Es findet Sie nämlich vollkommen inakzeptabel

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… Eva Glawischnig, grüne Führerin!

Sie sind ja durch Ihre Stutenbissigkeit und also das Rausbeissen von Frau Johanna Voggenhuber zum neuen weiblichen Alphatier und Silberrücken geworden, und uns, die wir Sie und Ihre Entourage sehr genau beobachten, ist natürlich nicht entgangen, mit welcher Nonchalance Sie in diesem Zusammenhang öffentlich übelste sexistische Diskriminierungen vom Stapel gelassen haben, noch dazu so plumpe, dass man meinen könnte, sie seien von Herrn Kickl handerdacht. Und dann legen Sie am 10. Mai im Sonntagskäseblatt Österreich, das naturgemäß ausgerechnet Sie völlig zurecht um ein Interview bittet, noch ein Schäuferl nach: Zuerst geben Sie zu, dass “Obama” ihr “Vorbild” ist, und gleich danach kommentieren Sie irgendeinen Unsinn mit den Worten: “Das ist ein ausgesprochener Unsinn, das kann nur Männern einfallen.”

Nun ist ja zum Glück keine unserer Mitarbeiterinnen ein Männer, sodass wir uns nicht persönlich getroffen fühlen, aber es gibt uns doch sehr zu denken, wenn Sie offenbar (denn Ihr Vorbild wird doch nicht eine Person sein, der nur Unsinn einfällt!) der Ansicht sind, solche Leute wie Obama seien keine Männer. Es sind, Glawischnig, Männer, sie haben nur eine etwas dunklere Haut, diese Leute.

Sollten Sie aber wünschen, sich weiterhin gegen Bezahlung unsinnige Tips geben zu lassen, übernimmt das – Sie sind uns und wir sind Ihnen schließlich viel näher als Obama! – in Zukunft gerne

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…Ste. Petzner, Ex- und Hopp-Nebenwitwe!

Im Ö1-Journal um Fünf wurde uns am 20.5.2009 hinterbracht, dass Sie, nach dem fulminanten Scheitern Ihres Versuches, dem Stil der neuen Weinerlichkeit in der heimischen Politik zum Durchbruch zu verhelfen, es nunmehr mit der Ihnen eigenen intellektuellen Spitzfindigkeit versuchen und also den Grünen öffentlich den Vorwurf machen, sie würden, indem sie nämlich der FPÖ deren Antisemitismus ankreiden, „genauso wie die FPÖ mit dem Antisemitismus spielen, nur von der anderen Seite“. Das hat eine so krude wie unzugängliche Logik, dass es uns überraschen würde, wenn Sie es selbst verstehen könnten!
Aber Obacht, Petzner-Steffi: Nach Ihren öffentlichen Auftritten zu urteilen, kann ja überhaupt der einzige Grund dafür, Ihnen was zu zahlen, darin liegen, dass Sie den Mund halten – und nicht einmal das schaffen Sie! Das sieht dann aber gar nicht gut aus für Sie und Ihre Zukunft, sagen Ihnen Ihre Logiker von

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… unbekannter Postvorstand!

Das haben Sie ja hochinteressant formuliert, neulich in der ZIB 22, als man dies dort zuließ, indem man Sie zu wirtschaftlichen Entwicklung der Post in den letzten Jahren befragte: „Wenn Sie die Jahre 2008 und 2009 vergleichen, dann werden Sie draufkommen, dass das nicht vergleichbar ist.“ Bei so viel Sachverstand sind wir überrascht, dass es der Organisation, der Sie da vorstehen, nicht noch viel schlechter geht.
Vergleichbare Grüße sendet auch, wie immer unvergleichlich,

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… Stadt Wien!

Natürlich wird ganz allgemein viel rumgeheuchelt, auch und gerade in Zusammenhang mit den Opfern des Nationalsozialismus, also warum nicht auch in und von Dir? Aber was Du, Stadt Wien, Dir da im 6. Gemeindebezirk, genauer an der Ecke Otto-Bauer-Gasse und Königsegggasse leistest, ist das nicht doch ein bisschen üppig?

Da ehrst Du also die vertriebenen bzw. ermordeten jüdischen Mitbürger mit Messingtäfelchen, die Du dann allerdings nicht etwa an den Fassaden der Häuser anbringst, aus denen die Opfer verjagt und die Ihnen geraubt wurden, vermutlich weil die Hausbesitzer ja „diese alten Sachen nicht mehr aufrühren“  wollten. Aber nur, weil die Nachnutzer des arisierten Eigentums nicht an die Geschichte Ihrer Häuser erinnert werden möchten, braucht man die Ehrentafeln doch nicht gleich an irgendeiner Straßenecke in den Boden einzulassen, wie sie dann von Hunden angepisst und vollgeschissen werden, sodass man sich schon hinknien muss, um zu erkennen, dass es sich nicht um Glasfliesen handelt, und wollte man die Namen lesen, so müsste man sie vorher reinigen. Dies ließe sich zwar theoretisch leicht machen, wo man doch ohnehin schon kniet, am besten mit einer (eigenen) Zahnbürste, nur: Die Geehrten, die vor ihrer Beraubung üblicherweise zu dieser Art der Straßenreinigung herangezogen wurden, sind ja alle nicht mehr da, und freiwillig würde das auch nie machen, ja möchte im Gegenteil Deine, Stadt Wien, Ehrungen nicht geschenkt haben

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… Mar. “von der schmalen Lippe” Fekter, Innenministerin!

Wenn wir dem online-Standard vom 11. Mai d. J. trauen dürfen, der Sie zur Causa Ebensee so zitiert: „Fekter analysierte die grundsätzliche Situation: Es seien die gegenseitigen Provokationen im Vormarsch. Dieses Phänomen sei nicht gut. Sie sage klar allen, die glauben, provokante Taten setzen zu müssen, dies werde von der Rechtsordnung nicht goutiert.“, dann fragen wir uns natürlich zunächst, worin denn in aller Welt die „Gegenseitigkeit“ einer Provokation bestehen könnte, bei der ein Horde von (oberösterreichischen!) Neonazis mit „Sieg Heil“- und „Heil Hitler“-Rufen eine italienische und eine französische Touristengruppe attackiert. Ist etwa die Anwesenheit eines Ausländers als solche schon eine Provokation in Ihrem Hoamatle?

Und wenn Sie dann auch noch in der Ihnen gemäßen Klarheit erklären, dass Ihr „Rechtsstaat“ ein solches Verhalten „nicht goutiert“, so möchten wir Ihnen ganz klar sagen, dass die Rechtssprechung keine Geschmackssache ist und daher nichts goutieren kann. Ist Ihnen das hier angebrachte Wort „tolerieren“ nicht eingefallen, oder haben Sie es absichtlich vermieden, z. B. weil Sie in Wirklichkeit vorhaben, solche Provokationen sehr wohl weiterhin kleinzureden und damit – eben: zu tolerieren, wenn auch ggfs. mit Abscheu, aber halt nach Ihrem, Fekter, Hautgout?

Es kennt leider viele Phänomene, die nicht gut sind, und wendet sich von diesem ganzen Schotter mit provokantem Degout ab

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… Eri. Foglar, ÖGB-Präsi!

Über Stil und Inhalt Ihrer sonstigen Auslassungen während der Gesprächsrunde „Im Zentrum“ vom 3. Mai wollen wir den Mantel des Schweigens breiten, aber Ihre Behauptung, die „Finanzkrise“ sei „entarteten Bonussystemen“ geschuldet, lässt erahnen, in welchem Ausmaß sich bei Ihnen profunde Kenntnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen mit historischem Wissen paart. Wenn  wir dann auch noch Ihre intellektuelle Brillanz sowie Ihre mit taktvoller Eloquenz vorgebrachten Argumentation berücksichtigen, verspüren wir natürlich den nahezu unbezwingbaren Wunsch, einen Erich-Foglar-Fanclub zu gründen und Sie allgemein ein wenig näher zu beobachten. Selber entartet!

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… Ern. Strasser, Vertreter im Europäischen Parlament!

Auf Ihrem Weg zur Inthronisierung als Osama Bin Schonweg II., König des Comebacks, haben Sie, wenn wir der heimischen Presse glauben dürfen, diese Ihre zweifellos Ihrem kläglichen Flop in der „Privatwirtschaft“ (Jos. Pröll) viel eher denn irgendeinem anderen Motiv geschuldete Rückkehr in die Politik bzw. Flucht ins wohlbestallte warme Nest des Europäischen Parlaments schamfrei mit diesen Worten garniert: „Die Welt wird neu geordnet, und ich will meinen Beitrag dazu leisten.“

Das kann aber unmöglich Ihr, bruhaha, Ernst sein, Strasser, Ernst. Ihre neue Weltordnung, sieht die dann so aus wie das Innenministerium am Ende Ihrer Amtszeit? Alles voller schwarzer Parteigünstlinge, deren Qualifikation dergestalt ist, dass es bei jedem Einzelnen einer ganzen Reihe von e-mails (die dann wieder der Pilz ins Netz setzt, sodass sie zur Blamage werden) bedarf, bis man sie endlich irgendwo untergebracht hat?

Neinneinneinnein, eine Welt, in der ÖVP-Funktionäre bzw. deren Kreaturen die ganze Macht innehaben? Globale Blamagen ohne Ende? Ist das Ihr Ziel? Eben!

Übrigens zeugt schon Ihr offensichtlich fester Glaube, die Welt brauche Menschen wie Sie, um sich eine neue Ordnung zu geben, von einer ins Pathologische lappenden Selbstüberschätzung, sodass wir Fremdwahrnehmer – oder wenigstens manche von uns – dieses Phänomen als etwas ganz anderes zu bezeichnen versucht sind.

Mit der Hoffnung, Sie kraft unseres Geistesriesentums bald zum Rücktritt von restlos allem zwingen zu können, verbleibt in krassem Größenwahn auch

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… Cla. Schmied, Unterrichtsministerin und Lehrerinnenschreck!

Dass Sie sich – auf Regimentsunkosten selbstverständlich – um schlappe € 1.440,– per Monat das Ministerinnengesicht mit der Airbrush-Pistole luftbürsten lassen – geschenkt. Ihr Boss, Wer. Pfaumann, dürfte das ja nicht viel anders handhaben und lässt sich vermutlich auch sein eitles Dauergrinsen in die Visage malen. Aber der sieht dann wenigstens nicht aus wie Harry Potter! Sagt Ihnen ungeschminkt

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…Ö1 Frühjournal!

Am 2. 3. 2009 von ließen wir uns Dir wecken, und da wir gegen unseren Biorhythmus aufstehen mussten, hätte uns an diesem Morgen gar nichts besseres passieren können, als Eure Schlagzeile zu den sonntäglichen Wahlen zu hören, die da lautete: „Kärnten geht den Weg Jörg Haiders weiter!“.
War da das Ende des Weges der Sonne Kärntens mitgedacht und hat da etwa ein ganzes Bundesland die Absicht, sich durch kollektiven Vollrausch und besinnungslose Raserei selbst zu vernichten? Trotz der Sorge, die wir uns natürlich um unsere südlichen Landsleute machen hätten sollen, mussten wir bei diesem Gedanken herzlich lachen – und waren hellwach! Dafür bedankt sich mit einem sorgenfrohen „Mehr davon“

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… Yussuf Islam (Mädchenname Cat Stevens)!

Es liegt uns fern, Ihre Bekehrung zum Islam zu verurteilen, und wir sind auch nicht katholisch genug, um Ihre umstandslose Verbrennung zu fordern, sondern haben nur eine kleine Frage an Sie: In einem der größten und vielgecoverten Hits, die Sie in Ihrer früheren Erscheinungsform als Popsänger und –komponist auch selbst zum besten gegeben haben, hieß es da nicht: „The first god ist the deepest“?

Wahrscheinlich hat sich aber wieder mal nur verhört

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… Proll, pardon Pröll, Obersepp und Vizekanzler!

Da musste unser Unterbewusstsein uns ja unfehlbar einen Streich spielen und die beiden Punkte über dem Loch in der Mitte Ihres Familiennamens um ein Haar verschwinden lassen, denn als Sie uns in der ZIB 22 am 10 Februar nach einem erhellenden „wir müssen Sorge tragen, (…) Sorge zu tragen“ auch noch mitteilten, Ihre Doppelsorge müsse ganz rasch getragen werden, „bevor die Ukraine krachen geht“, das war schon nicht mehr nur salopp gesagt, sondern das war Rotwelsch, also Gaunersprache, mit einem Wort: Sie klangen wie ein Proll, Pröll!

Einen Anstandsworkshop beim Kurzzeitkracher Elmayer empfiehlt dringend

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… „Bildungs“ministerin Claudia Schmied!
Die angehenden Lehramtsstudenten sollen also, wie Sie es einem ORF-Mikrophon am 26. Jänner 2009 so richtig hineinsagten, u. a. auf „ihre Zuneigung zu Kinder“ hin überprüft werden, ehe Sie sie studieren lassen. Dieses Zu-Kinder-Neigen hat ja zahlreiche Facetten und bedeutet nicht in jedem Fall etwas wünschenswertes, wie z. B. ein kurzer Blick in die Geschichte der katholischen Kirche zeigt, und es stellt ein so komplexes Problem dar, dass wir gerne wüssten, mit welchen Techniken Sie den Aspiranten zu Leibe rücken – „Was empfinden Sie beim Anblick eines Kindes?“……
Und abschließend noch ein Schlag für Sie, und zwar ein Ratschlag: Machen Sie mit ihre Kinder beim nächsten Pisser-Test einfach nicht mit. Möglicherweise bringt ein solcher Verzicht ein Ende Ihrer Blamagen, hofft jedenfalls

Øer Øurchschnitt

…Luise Ungerboeck, c/o Standard!

Den Auslassungen österreichischer Journalistinnen aus Erfahrung und routinemäßig misstrauisch gegenüberstehend, ist uns bei der Lektüre Ihres Gespräches mit dem Wirtschaftsanwalt Julian Roberts Ihre eruptive Inkompetenz naturgemäß nicht entgangen. Da haben Sie nämlich unter dem Titel „Banken nutzen Kommunen schamlos aus“ behauptet, der Wirtschaftsanwalt habe das hier gesagt: „Dabei wettet die eine Seite, dass General Motors oder wer auch immer in seiner Kreditwürdigkeit abrutscht, die andere Seite wettet, dass das nicht der Fall ist. Und die eine Seite, die wettet, dass die Firma untergeht, zahlt Prämien, wenn das Credit-Rating tatsächlich sinkt.“

Da wir annehmen, dass der Herr Wirtschaftsanwalt im allgemeinen weiß, wovon er redet oder wenigstens den Sinn von Wetten verstanden hat, können wir nicht umhin, zu vermuten, dass Sie sich das schamlos aus den Fingern gesogen oder ebenso zusammenübersetzt haben; und wir würden wetten, dass Sie keine Ahnung von dem Thema haben, über das Sie berichten. Aber das lässt dann, in der sicheren Überzeugung, wieder Mal richtig zu liegen und damit in Ihren Augen die Wette verloren zu haben, m. a. W. um überflüssige Diskussionen zu vermeiden, doch lieber bleiben

Øer Øurchschnitt

… Gregor Henckel-Donnersmark, Abt!

Sie gaben im Standard vom 9. Februar 2009 ein Zeichen extremer Dummheit, haltstop, es war natürlich ein Interview, das unter dem Titel „Ein Zeichen extremer Dummheit“ in der o. e. Zeitung abgedruckt und daher dort auch für uns zu lesen war. Ihre darin enthaltene Exegese des Katechismus der katholischen Kirche enthält gleich nach dem Befehl an unsere homosexuellen Mitbürgerinnen, sich keusch zu verhalten, mal wieder ein schönes Beispiel für verschärftes Christentum, wie es dieser Tage ja bei Ihrem Club überhaupt wieder modern zu sein scheint: „Sie müssen sich in der Frage ihrer eigenen Sexualität ganz bewusst zurückhalten, und wenn ihnen das gelingt, dann sind sie auch moralisch gerechtfertigt.“ Schön, Herr Abt, aaaber: Was haben Sie denn mit denen vor, die sich nicht zurückhalten wollen und also dement sprechend moralisch nicht gerechtfertigt sind? Vierteilen? Verbrennen? Oder nur, wie Ihr Kollege Schönborn vorschlägt, „mit dem nassen Fetzen davonjagen“? Fragt Sie, moralisch vollkommen ungerechtfertigt, aber mit der allergrößten bewussten Zurückhaltung Ihnen gegenüber

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… Laura Rudas!

Wenn Sie am 8. September 2008 im ORF-Mittagsjournals hinsichtlich möglicher „Zukunftsprojekte“ bzw. dessen, was Sie und Ihresgleichen halt für Zukunftsprojekte halten, erklären: „Ich bin ja jemand, der leicht zu haben ist!“, so wollen wir Ihnen gerne für diese ganz unübliche Offenheit danken, müssen aber gleichzeitig festhalten, dass
a) es nach den Gesetzen des gender mainstreaming natürlich politisch korrekt heißen hätte müssen: „Ich bin eine, die leicht zu haben ist!“, und außerdem
b) der frühere Gründervater Ihrer Partei, Karl Marx, in seinem Hauptwerk (es heißt „Das Kapital“) neben vielen anderen gescheiten Dingen auch dies geschrieben hat: „Das Kapital unterscheidet sich von der Wittib Hurtig dadurch, dass man nicht weiß, wo es zu haben ist.“

Da denkt sich nun wieder seinen Teil

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…LAbg Veronika Matiasek, FPÖ-Wien-Integrationssprecherin!

Obgleich Sie ja nur Integrationssprecherin sind und Ihre vornehmste Aufgabe also in Sprechen bzw. Reden, mithin jedenfalls ausschließlich in der Erfüllung oraler Aufgaben bestehen sollte, haben Sie offenbar – manuell – geschrieben. Wenn Sie aber mal Hand anlegen und sich daraus ein Erguss ergibt, dann sollten Sie diesen Unrat nicht auch noch ins z. B. Mariahilfer Bezirksblatt „Bezirksausgabe“ kippen, wo wir es sonst in der Ausgabe 2/28.1.2009 lesen müssen. Uns graust nämlich davor.
Verspricht schon die über einem Photo, auf dem man noch dazu Ihren Mund sieht, befindliche Überschrift „Schluss mit den Multikulti-Subventionen!“ das Unappettitlichste, so folgt gleich im Untertitel eine Probe Ihrer, Matiasek, Qualifikation für das Wirken als FPÖ-Wien-Integrationssprecherin. Dort steht nämlich: „‘Integration‘ heißt ‚Anpassung‘!“ Was vermutlich bedeuten soll: „Information heißt Anpassung!“, die Frage offen lässt, warum Sie die beiden Begriffe in Anführungszeichen setzen, und vor allem natürlich blanker Unfug ist.
Weiters fordern Sie , dass „in öffentlichen Bildungseinrichtungen die ddeutsche (sic!) Sprache und die Spielregeln unseres Landes strikt und nachhaltig zu vermitteln“, also einzubläuen, seien. Ihr Land, Matiasek? Ihre Spielregeln, Matiasek? Hierrr wirrrd deutsch gesprrrochen, oder es knallt!?
Dass Sie selbst der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig sind, beweisen Sie uns (vor wievielen Generationen ist übrigens der Hatschek aus Ihrem Familiennamen verschwunden?) dann zu allem Überfluss auch noch: „Deutsch muss auch im Alltag gesprochen werden und darf nicht nur zum Selbstzweck der Zuwanderer dienen.“ Wir stellen uns das schön vor, wenn Sie zu Ihren integrationsbefohlenen Ausländerfamilien gehen und vor Ort kontrollieren, ob auch wirklich „Deutsch im Alltag gesprochen“ wird, beim Abwaschen, beim Niederlegen der Kinder, im Bett (schließlich kann ja auch nachts Alltag sein!).
Wie das mit dem dienenden Selbstzweck der Zuwanderer geht, könnten wir Ihnen natürlich schon auch erklären, es ist uns nur zu blöd, und wir haben stattdessen abschließend nur noch ein Frage, Frau LAbg: Wenn wir wissen, dass Ihnen vor der „immer noch geförderten „,Diversität‘ (=Vielfalt)“, Ihnen also kurz gesagt vor der Vielfalt entsetzlich ekelt und wir also fürchten müssen, es könnte Ihnen bei Ihren nächtlichen Alltagssprachpatrouillen, sobald Sie der ganzen verfluchten Vielfalt ansichtig werden, die Kotze von hinten in Ihren Mund hinein- und dann von dort wieder vorne heraustreiben, wer soll dann Ihr Erbrochenes wegräumen oder jedenfalls diesmal sonst die Straßen mit der Zahnbürste reinigen? Vegetarier? Moslems? Raucher? Neger? Hundebesitzer? Juden?
Uns ist jedenfalls auch ohne Ihre Antwort schon zum Kotzen.

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… Aus- und Inländerinnen!

Wenn wir an einem dieser Tage um vier Uhr früh auf dem Gebiet des Wiener Naschmarktes auf eine Gruppe von drei oder vier Sikhs (zu erkennen an Ihrer turbanähnlichen Kopfbedeckung) und etwa ebenso vielen Arabern (zu erkennen an ihrer Sprache) treffen, die gemeinsam Bier aus Flaschen und Dosen trinken, bevor sie, sämtlich sturzbetrunken, die Leergebinde unter lautem Grölen auf den Asphalt schmettern, dann handelt es sich doch genaugenommen um – geglückte Integration? Darüber muss selbst noch mal nachdenken

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…Benedikt, Himmelreichsführer!

Am 9.9.2007 versuchten Sie, „ganz klar und deutlich“ zu machen, „dass dem Gottesdienst nichts vorgezogen werden soll.“ Das heißt dann also wohl, dass es besser ist, nichts zu machen, als einen – und Sie meinen sicher katholischen! – Gottesdienst zu besuchen? In dem Fall wäre ausnahmsweise einmal ganz bei Ihnen

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…Bundeskanzler und Krisengipfler Dr. Alf. Gusenbauer!

Wenn Sie uns (am 19.7.2007 im Ö1-„Journal um fünf“) mitteilen, dass irgendwas „ohne einer größeren Anzahl von gebildeten Menschen nicht gehen“ wird, und dann, kurz vor ihrem hochverdienten Karriereende, auch noch meinen, was in den letzten Wochen und Monaten geschehen sei, „lässt einem nicht unberührt“, dann stellt sich natürlich wer genau diese Frage: „Was, Gusenbauer, ist eigentlich mit Sie bzw. mit Ihre Bildungen?“ Eben:

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… _________________, Bürgermeister von Amstetten!

Als unmittelbar nach der in der ZIB 22 vom 29.4.08 an Sie gestellten ORF-Frage, ob Sie denn eine Familie mit zehn Kindern nicht hätten kennen müssen, dies aus Ihrem Bürgermeistermund heraussprudelte: „So viele Kinder gab es ja nicht, die waren ja zum Teil im Keller eingesperrt!“, da kamen wir nicht umhin, uns was zu denken, und zwar genau das Folgende: Die von Ihnen bebürgermeisterte Stadt kann also nicht nur mit dem lautesten Schweigen der Welt aufwarten, sondern dort existieren Kinder, die in den Keller gesperrt werden, gar nicht! Das erklärt natürlich einiges: Worüber hätte man denn dann in Amstetten überhaupt reden sollen? Über Dinge bzw. Menschen, die es gar nicht gibt? Da hätte man doch die Amstettenerin, den Amstettener für gestört gehalten, oder wenigstens manche von ihnen, m. a. W. es durfte im Interesse der Amstettener Volksgesundheit gar nicht geredet und musste im Gegenteil heftigst gefritzlt werden bei Ihnen. Dank dafür, dass Sie uns die Augen geöffnet haben; Ihren Namen müssen Sie da oben aber selber eintragen, denn es hat sich aus Gründen, die Sie sich auch selbst ausdenken dürfen, nicht die Mühe gemacht, ihn hinzuschreiben oder ihn sich auch nur zu merken

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… Christenmänner!

Da belästigt einer der Euren, ein Vikar, im Rausch einen anderen der Euren, einen Mönch, sexuell, und ein dritter der Euren, ein Bischof, erklärt dann dazu im ORF: „(…Bla-bla…) Alkohol, das ist das entscheidende Wort!“

Ja genau, bzw. anders gesagt: „Ein bisschen rumgefummelt hat er? Aber ich bitt’ Sie, so was macht ja bei uns ein Vorsitzender der Bischofskonferenz und es dauert dann Jahre, bis irgendwelche Konsequenzen gezogen werden. Und noch dazu darf man ja eines nicht vergessen: Der Bischof war ja wenigstens, soweit man weiß, immer nüchtern, wenn er den minderjährigen Ministranten Waschunterricht erteilte. Aber betrunken nach einem erwachsenen Mönch grapschen, das geht zu weit. Alkohol, das ist das entscheidende Wort!“

Kurz waren wir versucht, entsetzt zu sein, aber dann fiel uns gleich ein, dass dergleichen Aussagen bei Ihrem Verein auch schon egal sind, und daher lehnten wir uns schon bald wieder entspannt zurück und dachten uns, was wir schon länger darüber denken. Mit teuflischen Grüßen

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… Cornelia Vospernik, chinesische ORF-Mittagsjournalkorrespondentin!

Bezüglich einer der größten Blamagen, die sich China und die Welt jemals geleistet haben, also der Olympischen Spiele, bei denen der Dalai Lama das Olympische Feuer schlucken muss, haben Sie am 11. 7. 2008 über eine Teilblamage, nämlich den üppig wuchernden Tang, der den Segelsportlern dort die Tage und die Rennen versaut, mit folgenden Worten bericht.

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Willkommen!

Werte Leserinnen!

An dieser Stelle erlauben wir uns, Ihnen einen kleinen Einblick in den redaktionellen Alltag unserer Produktion zu geben, an dessen Ende Sie zweifellos verstehen werden, warum wir uns gegenwärtig nicht in der Lage sehen, unser Journal ohne Ihre Mitwirkung, ohne Ihre Hilfe, geschätzte Leserinnen, über die mehr oder weniger regelmäßige Aktualisierung der Rubrik “Auf ein Wort, AllerwertesteR…” hinaus in Richtung Erweiterung hin zu einem umfassenderen Journal zu betreiben, etwa mit investigativer Berichterstattung oder mit essayistischen Betrachtungen der geistig-politischen Um- bzw. Zustände in unserem Land, welches bekanntlich keine Bananen-, sondern eben nur eine Zwetschkenrepublik ist (und ein Staat, in dem sich folgerichtigerweise auch eine Anti-Korruptions-Behörde ganz ungeniert “Korruptionsstaatsanwaltschaft” nennt!).

Unser Chefredakteur Berndt Martin ist mit dem Aufbau eines Delikatessenladens in Wien (www.delices-du-midi.at) schwer beschäftigt und muss sich glücklich schätzen, dass seine Frau Christine sowie Redaktionssekretärin DDr. Gundula Feuchtl-Fischer ebenso wie sein langjähriger Wegbegleiter Nathaniel Fremdmann-Goldenstein immer wieder bereit sind, anstehende redaktionelle Arbeiten mit ihm (sofern nicht überhaupt statt  ihm)  zu erledigen. Auf diese Weise bleibt wenigstens nicht alles ungetan!

Nicht zu denken ist unter diesen Umständen bedauerlicherweise auch einen Ausbau des Bereiches “Initiative”, einer Sache, an der es doch in diesen Zeitläuften mehr als an allem anderen mangelt (zwei Jahre nach Ausbruch der sogenannten Finanzkrise, die nichts anderes war als der Vorbote eines noch viel schlimmeren Zusammenbruchs des globalen Pyramidenspiels namens Geldsystem, gibt es beispielsweise noch immer nicht den Hauch eines Diskurses über Alternativen, sodass ganz ungeniert schon längst wieder mehr vom Gleichen getan wird, nämlich wild drauflosspekuliert und dann auf Kosten der kleinen Frau und des kleinen Mannes rettungslos korrupte “systemrelevante” Banken oder ganze Staaten  “gerettet”.)

Dass es dabei in Wirklichkeit ausschließlich um die Rettung der Profite jener “Investoren” geht, die ihre Kohle etwa in griechische oder irische Staatsanleihen gesteckt haben, und dass dagegen den Staaten ihrerseits Schritt für Schritt ihre nationale Souveränität genommen werden soll, um uns alle dann auf höherem, internationalen Niveau abzocken zu können, geht in all dem pathetischen Geschwätz von der “alternativenlosen”, ja “außer Streit stehenden” “Rettung der Eurozone” so restlos unter, dass es angesichts der Forderung von Merkel und Sarkozy nach einer “Europäischen Wirtschaftsregierung” nicht nur keinen öffentlichen Aufschrei gegen diesen hinterhältigen Plan gab, de facto die Eigenstaatlichkeit in Europa abzuschaffen, sondern im Gegenteil sogar noch die naturgemäß einmal mehr vollkommen unbedarften und verständnisfreien  österreichischen Grünen dieses heimtückische Ansinnen lauthals bejubelten. Wer solche “fortschrittliche” Parteien hat, wer eine solche “Linke” hat wie unser Land, fürchtet sich zurecht vor einem Typen wie Strache, der ja folgerichtigerweise in der jüngsten Umfrage über die Kanzlerschaftspräferenzen der hiesigen Bevölkerung an erster Stelle gereiht wurde, noch vor Dick und Doof.

Wenn auch Sie wünschen, dass den Damen und Herren, die über unser Leben bestimmen und sich dabei unverfroren auf unsere Kosten die Taschen füllen, längerfristig der ihnen zustehende Platz zugewiesen wird; wenn Sie dazu beitragen wollen, der vollständig gleichgeschalteten und verkommenen hiesigen Presselandschaft etwas Unabhängiges entgegenzusetzen, dann nehmen Sie bitte mit uns in Verbindung auf und lassen Sie uns gemeinsam etwas bewegen. Denn wir dürfen nicht zulassen, dass weiterhin und auf Dauer die Geistlosen, jene dahergelaufenen Würstchen, Dummbäuche und ausgesuchten Vollpfosten, die man bei uns euphemistisch auch als “Quereinsteiger”  bezeichnet, in unserem Land ungehindert jeden Geist töten können!

Wien, im November 2010, mit freundlichen Grüßen

Berndt Martin

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